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Onlinehandel 40.000 Chinesen beantragen deutsche Steuernummer

Exklusiv
Quelle: dapd

Die schärferen EU-Vorschriften fürs Onlinegeschäft zwingen chinesische Händler zu mehr Steuerehrlichkeit.

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Die schärferen EU-Vorschriften fürs Onlinegeschäft zwingen chinesische Händler zu mehr Steuerehrlichkeit. So ist die Zahl der Chinesen, die sich beim für Deutschland zuständigen Finanzamt Berlin-Neukölln registriert haben, binnen drei Jahren von 435 auf aktuell 40.000 gestiegen. Das teilte der Berliner Finanzsenat der WirtschaftsWoche auf Anfrage mit.

Jede Woche beantragen weitere 400 bis 600 Händler eine Umsatzsteuernummer, was inzwischen Voraussetzung dafür ist, um auf Internetplattformen wie Amazon Waren anbieten zu dürfen. Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) begrüßt die wachsende Steuerehrlichkeit aus Fernost: „Online-Unternehmen müssen genau wie alle anderen Unternehmen auch die Regeln unseres Wirtschaftssystems einhalten. Steuern zu zahlen gehört selbstverständlich dazu.“

In den ersten acht Monaten dieses Jahres haben Händler aus China gut 170 Millionen Euro Umsatzsteuer beim Finanzamt Berlin-Neukölln bezahlt, während es 2017 insgesamt erst 33 Millionen Euro waren.

Mehr zum Thema: Wie Steuerbehörden gegen chinesische Onlinebetrüger vorgehen, lesen Sie hier.

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