Praktiker Hellweg und Eisenhändler haben Interesse an Max Bahr

Exklusiv

Nach dem Scheitern der Investorensuche für die Baumarktkette Praktiker gibt es Interessenten für die Übernahme der Praktiker-Tochter Max Bahr.

Einkaufswagen von Max Bahr Quelle: dpa

Schon an diesem Montag will die Insolvenzverwaltung nach Informationen der WirtschaftsWoche dem vorläufigen Gläubigerausschuss der Gesellschaft Interessenten vorstellen, mit denen weitere Verhandlungen geführt werden. Dazu gehört auch ein Konsortium aus der Dortmunder Baumarktgruppe Hellweg und dem Wuppertaler Einkaufsbüro deutscher Eisenhändler (EDE), heißt es in Finanzkreisen. Die Beteiligten wollten sich nicht äußern.

Für das Konsortium wäre ein Einstieg bei Max Bahr durchaus sinnvoll. Anfang des Jahres hatten Hellweg und Praktiker ihren Einkauf gebündelt. EDE wiederum gehört der Unternehmerfamilie Trautwein, die über ihre Etris-Bank zugleich einer der Kreditgeber ist, an die Max Bahr vor der Insolvenz als Sicherheit verpfändet wurde. Neben dem Konsortium wird auch der britische Baumarktkonzern Kingfisher als Interessent gehandelt.

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