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Preisverleihung Nacht der besten Marken

Auf der Best-Brands-Gala in München wurden am Mittwoch Deutschlands beste Marken ausgezeichnet. Zur besten Unternehmensmarke wählten die vom Marktforschungsinstitut GfK befragten Verbraucher Miele.

Thomas Wagner (SevenOne Media), Siegfried Högl (GfK), Florian Haller (Serviceplan), Miriam Meckel (Wirtschaftswoche), Christian Schmalzl (Ströer), Franz Peter Falke (Falke). Quelle: Stefan Obermeier für WirtschaftsWoche

In der Kategorie Beste Produktmarke siegte der Lautsprecher- und Kopfhörer-Hersteller Bose. Beste Wachstumsmarke ist in diesem Jahr die Schuhsparte von Nike. In der Sonderkategorie Beste Modemarke schaffte es Boss an die Spitze.

Für das diesjährige Partnerland Italien wählten die italienischen Verbraucher Ferrero als beste Unternehmensmarke–bekannt durch Klassiker wie die Nussnougatcreme Nutella, der erst im vergangenen Jahr 50. Geburtstag feierte.

Die besten Bilder der Preisverleihung
Den Ergebnissen liegen Studien der GfK zugrunde, die die Unternehmen im Wesentlichen nach zwei Kriterien bewerten: den wirtschaftlichen Erfolgszahlen wie Marktanteil, Käuferbindung und Preispremium, aber auch der psychologischen Attraktivität in der Wahrnehmung der Verbraucher und der Markenbekanntheit. Dieser Ansatz erfasst sowohl den wirtschaftlichen Erfolg einer Marke als auch ihre Begehrlichkeit als Indikator für künftigen Erfolg. Quelle: Stefan Obermeier für WirtschaftsWoche
Die Preisträger: Hubertus Hoyt (Nike), Stephan Nießner (Ferrero), Claus-Dietrich Lahrs (Hugo BOSS), Reinhard Zinkann (Miele), Anton Schalkamp (Bose). Quelle: Stefan Obermeier für WirtschaftsWoche
Natascha Krawinkler (Henkel), Holger Messner (Spot on News) und Melody Harris-Jensbach (Jack Wolfskin). Für die Entscheidung für die Beste Unternehmensmarke International wurden in China, Deutschland, den USA, Brasilien und Frankreich jeweils 1100 Verbraucher nach ihrer Einschätzung zu Marken befragt, die unter ­anderem hohe Innovationskraft, Exportstärke, Traditionspflege und Umwelt­bewusstsein bewiesen haben und als Arbeitgeber attraktiv sind. Quelle: Stefan Obermeier für WirtschaftsWoche
Sabine Eckhardt (SevenOne), gemeinsam mit Lena Meyer-Landrut, die für Unterhaltung sorgte. Quelle: Stefan Obermeier für WirtschaftsWoche
Martin Fischer (iq media), Ronald Focken (Serviceplan) Quelle: Stefan Obermeier für WirtschaftsWoche
Florian Haller (Serviceplan), Stephan Nießner (Ferrero). Quelle: Stefan Obermeier für WirtschaftsWoche
Bill Kaulitz mit Steven Gätjen, der die Veranstaltung moderierte. Quelle: Stefan Obermeier für WirtschaftsWoche

Mehr als 600 Gäste besuchten die Preisverleihung und lauschten einem munteren verbalen Schlagabtausch zwischen Moderator Steven Gätjen und dem früheren Tennisprofi Boris Becker, der offen über das Auf und Ab seiner Persönlichkeitsmarke plauderte. Im Ausland werde er mit als typisch deutsch geltenden Tugenden wie Maßarbeit und Pünktlichkeit in Verbindung gebracht, sagte Becker, der hauptsächlich in London lebt. „In Deutschland ist das derzeit wohl eher nicht so.“

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Ein Leben ohne Internet, sagte der eifrige Twitterer Becker, der Ende der Neunzigerjahre Werbung für AOL machte („Ich bin drin“) könne er sich nicht vorstellen. „Ich war schon vor 15 Jahren drin – ich habe das Internet quasi erfunden.“
Für musikalische Unterhaltung sorgte die Sängerin Lena Meyer-Landrut, wenn auch nicht im Duett mit Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz, der seine Vorliebe für Mode unterstrich – eigener unternehmerischer Ambitionen inklusive: „Ich würde nie einfach irgendwo meinen Namen draufpappen“, sagte Kaulitz, „Ich zeichne viel und habe die Ideen für ein eigenes Modelabel bereits in der Schublade.“
Der Best Brands Award wird gemeinsam von WirtschaftsWoche, Serviceplan Gruppe, GfK, ProSiebenSat.1, dem Markenverband, iq media marketing und Ströer verliehen.

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