Prognose angepasst Hugo Boss stimmt leisere Töne an

Der Modekonzern hat die Erwartungen an das Gesamtjahr gedämpft: In den vergangenen Wochen habe Hugo Boss die schwache Branchenentwicklung in Europa und die Unsicherheit in Asien verstärkt gespürt.

Das bedeuten Dresscodes für Männer
Stufe 1: Baseline Casual für MännerDie Zeiten, in denen Anzug tragen Pflicht war, sind lange vorbei. Viele Unternehmen setzen jetzt auf den „Baseline Casual“-Look. Also: Hübsche T-Shirts oder Polohemden, dunkle Jeans ohne Waschungen und geschmackvolle, nicht zu sportliche Sneaker. Aber Achtung: Folgen Sie immer der +1/-1 Regel. Sie können immer eine Stufe schicker gekleidet ins Büro kommen und am „Casual Friday“ oder zu anderen entspannteren Events auch mal eine Stufe weniger schick. Kleiden Sie sich dagegen gleich zwei Stufen schicker, wirkt das nur overdressed und überheblich. Quelle: Peek&Cloppenburg
Stufe 2: Mainstream casual für MännerAls Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtige Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look. Quelle: Peek&Cloppenburg
Business CasualHier bleibt die Jeans im Kleiderschrank, dafür darf die Krawatte raus – bei Bedarf. Grundsätzlich ist ein Anzug mit Hemd und darüber eventuell ein feiner Strickpulli absolut ausreichend. Quelle: dpa
Stufe 2: Mainstream casual für MännerAls Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtigen Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look. Quelle: Peek&Cloppenburg
Stufe 5: Boardroom attire für Männer Schick, adrett und schwarz-weiß - diese drei Schlagworte sollten bei diesem Outfit im Vordergrund stehen. Als Mann kommen Sie um einen schwarzen oder dunkelgrauen Anzug nun nicht mehr herum. Auch die Qualität spielt jetzt eine große Rolle. Weißes Hemd und unifarbene Krawatte machen das Outfit komplett. Quelle: Peek&Cloppenburg
Black Tie / Cravate NoireDamit ist keine schwarze Krawatte, sondern eine schwarze Fliege gemeint – die zum Smoking getragen wird. Quelle: REUTERS
White Tie / Cravate BlancheHier tragen Männer Frack mit weißer Fliege.  Dies ist bei besonders festlichen Anlässen wie dem Wiener Opernball angesagt. Und was ist mit den Damen? >>Das bedeuten Dresscodes für Frauen Quelle: dpa

Der Modekonzern Hugo Boss hat wegen der wirtschaftlichen Abkühlung in Europa seine Gewinnerwartung für dieses Jahr zurückgeschraubt. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde um fünf bis sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bisher hatte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs ein hohes einstelliges Gewinnplus in Aussicht gestellt, sodass Analysten mit einem Zuwachs von knapp acht Prozent auf 606 Millionen Euro im Gesamtjahr gerechnet hatten.

So kleiden Sie sich richtig

Das bislang florierende Europa-Geschäft trug maßgeblich zum Umsatzanstieg im dritten Quartal um neun Prozent auf 717 Millionen Euro bei. Doch habe die Branchendynamik zuletzt deutlich nachgelassen. "In den vergangenen Wochen haben wir die schwache Branchenentwicklung in Europa und die Unsicherheit in Asien verstärkt gespürt", erklärte Lahrs. Die Umsatzprognose für 2014 liegt jetzt bei plus sechs bis acht Prozent. Das operative Ergebnis stieg von Juli bis September um fünf Prozent auf 182 Millionen Euro und blieb damit sechs Millionen Euro hinter den Erwartungen von Analysten.

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Der MDax-Konzern treibt den Ausbau seiner eigenen Läden voran. Zu den bestehenden 1028 Standorten weltweit sollen 50 neue Stores hinzukommen. Damit steigen aber die Vertriebs- und Marketingkosten, was die Rendite drückt. Vom Umsatz strich das mit Marken wie Tommy Hilfiger, Ralph Lauren oder Burberry konkurrierende Modehaus 25,4 Prozent operativen Gewinn ein, 90 Basispunkte weniger als vor Jahresfrist aber noch immer doppelt so viel wie der Branchendurchschnitt.

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