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Quartalszahlen Coca-Cola profitiert vom Brexit und steigert den Umsatz

Die Angst vor Lieferengpässen treibt den Umsatz des US-Getränkeriesen – im ersten Quartal kletterte dieser um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Neben dem Brexit treiben die Geschäfte mit zuckerfreien Limonaden und Mineralwasser die Quartalszahlen nach oben. Quelle: dpa

Atlanta Der US-Getränkeriese Coca-Cola ist dank hoher Nachfrage nach Mineralwassern und Limonaden mit überraschend starken Zahlen ins Geschäftsjahr gestartet. Die Bilanz profitierte zudem vom Brexit und höheren Preisen. Im ersten Quartal stieg der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um 23 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro), wie der Pepsi-Rivale am Dienstag in Atlanta mitteilte. Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar.

Damit wurden die Markterwartungen übertroffen, die Aktie reagierte vorbörslich mit einem deutlichen Kursanstieg.

Für Coca-Cola zahlte sich wie schon in den Vorquartalen ein Schwenk zu weniger zuckerhaltigen Getränken aus. So legten etwa die Verkäufe der „Zero Sugar“-Cola zweistellig zu und auch bei Wasser- und Sport-Drinks gab es kräftiges Wachstum.

Einen Teil des Anstiegs führte das Management auch auf den bevorstehenden Brexit zurück. Wegen der Unsicherheit über die Zukunft der Lieferketten bei einem Austritt ohne Deal hätten Abfüller teilweise ihre Lager aufgestockt. Großbritannien wollte eigentlich zum 29. März aus der EU austreten. Inzwischen wurde der Termin auf spätestens Ende Oktober verschoben.

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