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Quartalszahlen Ergebnisrückgang im Paketgeschäft belastet Deutsche Post – Konzern verfehlt Erwartungen

Sinkende Erträge im Paketgeschäft lassen den Gewinn der Deutschen Post schrumpfen. Umsatz und Ertrag blieben leicht hinter den Erwartungen zurück.

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Deutschen Post: Brief- und Paketgeschäft verhagelt das Geschäft Quelle: dpa

Düsseldorf Der Gewinn der Deutschen Post ist im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zurückgegangen. Verantwortlich dafür sind insbesondere sinkende Erträge im Paketgeschäft. Der operative Ertrag (Ebit) sei bei einem Umsatz von 15 (VJ: 14,8) Milliarden Euro um 11,2 Prozent auf 747 Millionen Euro gesunken, teilte der Konzern am Dienstag mit.

In der Brief- und Paketsparte brach der operative Ertrag auf 108 (260) Millionen Euro ein. Mit seinen Ergebnissen im zweiten Quartal verfehlte der Konzern die Erwartungen der Analysten. Diese hatten mit einem Umsatz von 15,01 Milliarden Euro und einem Ebit von 762 Millionen Euro gerechnet.

Getrieben durch den rasant wachsenden Online-Handel war die Post im Paket-Geschäft rasch gewachsen – der Konzern hatte aber die Kosten aus den Augen verloren. Erst im Juni hatten die Bonner deshalb ihre Jahresprognose um fast ein Viertel auf rund 3,2 Milliarden Euro zusammenstreichen müssen. Diesen Ausblick bekräftigten sie nun, ebenso wie das Ziel eines operativen Gewinns von über fünf Milliarden Euro im Jahr 2020.

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