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Rabatttag Verdi ruft vor Black Friday zu Warnstreiks bei Amazon auf

Ab der Nacht zum Donnerstag wollen Beschäftigte in den Versandzentren Rheinberg, Koblenz und Graben bei Augsburg die Arbeit niederlegen. Das teilte Verdi mit.

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Die Gewerkschaft Verdi kritisiert Amazon seit Jahren dafür, dass der Konzern Tarifverträge ablehnt. Quelle: Getty Images

Anlässlich des Rabatttages Black Friday hat die Gewerkschaft Verdi Amazon-Beschäftige erneut zum Warnstreik aufgerufen. Ab der Nacht zum Donnerstag wollen Beschäftigte in den Versandzentren Rheinberg, Koblenz und Graben bei Augsburg die Arbeit niederlegen, wie Verdi am Mittwoch mitteilte.

Die Aktionen seien Bestandteil eines weltweiten Aktionstages, den die internationale Dienstleistungsgewerkschaft UNI Global Union gegen die Ausbeutung von Beschäftigten durch Amazon organisiere, berichtete Verdi. An den Aktivitäten unter dem Motto „Make Amazon Pay“ („Lasst Amazon zahlen“) beteiligen sich nach Gewerkschaftsangaben Beschäftigte unter anderem in den USA, Bangladesch, Spanien, Indien, Frankreich, Italien und Großbritannien. „Amazon muss zur Kasse gebeten werden! Es muss Schluss sein mit Steuervermeidung und Tariflosigkeit“, sagte der Verdi-Fachgruppenleiter für den Einzel- und Versandhandel, Orhan Akman.

Amazon rechnet allerdings nicht mit spürbaren Auswirkungen für die Kundinnen und Kunden. Der Konzern betonte, er biete als Arbeitgeber „exzellente Bezahlung, exzellente Zusatzleistungen und exzellente Karrierechancen“.

Für die Aktionstage „Black Friday“ (26. November) und „Cyber Monday“ (29. November) erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) einen Gesamtumsatz von rund 4,9 Milliarden Euro.

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    Die Gewerkschaft Verdi kritisiert Amazon seit Jahren dafür, dass der Konzern Tarifverträge ablehnt. Sie fordert die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels sowie Verhandlungen über einen Tarifvertrag „Gute und gesunde Arbeit“.

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