Real Warenhauskette schließt acht Filialen

Die SB-Warenhauskette Real hat bekannt gegeben, dass sie innerhalb des nächsten Jahres acht Häuser schließen wird. Sie rentieren sich nicht. Für die betroffenen 650 Mitarbeiter will der Konzern eine Lösung finden.

Ein Mann schiebt seinen Einkaufswagen vor einem Real Supermarkt. Quelle: dpa

Die SB-Warenhauskette Real schließt wegen mangelnder Rentabilität Ende September 2016 sieben Häuser. Ein weiterer Standort in Iserlohn wird am Jahresende geschlossen. Das teilte Real mit. Betroffen sind insgesamt rund 650 Mitarbeiter. Das Unternehmen werde sich bemühen, die Beschäftigten möglichst an anderen Standorten unterzubringen, sagte ein Sprecher. Die Sozialplanverhandlungen sollten bald beginnen.

Die größten Lebensmittelhändler Deutschlands

Geschlossen werden die Häuser im nordrhein-westfälischen Plettenberg, Ludwigshafen und Pirmasens, Gägelow und Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern, Leipzig und Berlin. Sie hätten im vergangenen Geschäftsjahr zusammen Verluste im hohen einstelligen Millionenbereich erwirtschaftet, so Real. Die Märkte weiterzubetreiben würde zu einer zu hohen Belastung werden.

Den Standort Iserlohn hätte Real laut Mitteilung gerne erhalten, da er profitabel gewesen sei. Die SB-Warenhauskette muss diesen Standort aber aufgeben, weil der Vermieter vor zehn Jahren einen Anschlussvertrag mit Kaufland vereinbart hat.

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Real wolle erfolgreiche Standorte dauerhaft sichern, aber auch chancenlose Häuser schließen, erklärte Real-Chef Didier Fleury laut Mitteilung.

Die zum Metro-Konzern gehörende Supermarktkette führt rund 300 Häuser in Deutschland mit etwa 38.000 Mitarbeitern und erreichte im vergangenen Geschäftsjahr rund 8,4 Milliarden Euro Umsatz.

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