Reedereien Hapag-Lloyd und UASC einigen sich auf Fusionsvertrag

Deutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd und der arabische Konkurrent UASC haben sich auf einen Fusionsvertrag geeinigt. Sämtliche Aktien der UASC sollen in Hapag-Lloyd eingebracht werden.

Die Aktien des Hamburger Konzerns stiegen nach der Ankündigung um zehn Prozent. Quelle: Reuters

FrankfurtDer geplante Zusammenschluss zwischen Deutschlands größter Containerreederei Hapag-Lloyd und dem arabischen Konkurrenten UASC kommt einen großen Schritt voran. Beide Unternehmen haben sich auf einen Fusionsvertrag geeinigt, teilte Hapag-Lloyd am Dienstag mit. Durch den Zusammenschluss mit UASC - der weltweiten Nummer elf - würde Hapag-Llody den Rivalen Evergreen Line überholen und einen Rang auf Platz fünf in der Weltrangliste vorrücken.

Sämtliche Aktien der UASC sollen in Hapag-Lloyd eingebracht werden, wie die Hamburger erklärten. Der Aufsichtsrat habe dieser Transaktion unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass die Ankeraktionäre die in der Vereinbarung vorgesehenen Verpflichtungen übernehmen. Die Aktien des Hamburger Konzerns stiegen nach der Ankündigung um zehn Prozent. Die Aktionäre von UASC müssen auf einer außerordentliche Gesellschafterversammlung am 29. Juni in Dubai der Fusion noch zustimmen.

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