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Schienenverkehr Deutsche Bahn nimmt wieder ICE-Züge von Siemens und Bombardier ab

Die Bahn hatte im Frühjahr fehlerhafte Schweißnähte an den neuen Zügen entdeckt. Nun können die ICEs von Siemens und Bombardier wieder ausgeliefert werden.

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„Mehr Fahrzeuge bedeuten deutlich mehr Fahrgastkomfort, bedeuten eine bessere Planbarkeit und Pünktlichkeit.“ Quelle: dpa

Berlin, München Nach Produktionsmängeln beim neuen ICE 4 nimmt die Deutsche Bahn nun wieder die Züge der Hersteller Siemens und Bombardier ab. „Wir werden bereits in den kommenden Tagen fünf ICE-4-Züge abnehmen und sofort im Fahrplan einsetzen“, teilte Personenverkehrs-Vorstand Berthold Huber am Mittwoch mit.

Zuvor hatte Siemens darüber informiert, dass Hersteller, Betreiber und das Eisenbahnbundesamt sich auf ein Ausbesserungskonzept geeinigt hätten. „Mehr Fahrzeuge bedeuten deutlich mehr Fahrgastkomfort, bedeuten eine bessere Planbarkeit und Pünktlichkeit“, teilte Huber mit. Fortan solle wieder im vereinbarten Drei-Wochen-Rhythmus ein neuer Zug dazukommen.

Die Bahn hatte die Auslieferung der Züge im Frühjahr gestoppt. An einzelnen Wagenkästen waren fehlerhafte Schweißnähte entdeckt worden, die Sicherheit war dadurch nicht beeinträchtigt. Die bis dahin ausgelieferten 25 Züge fuhren weiter. Die Bahn hatte Siemens und Bombardier aber aufgefordert, die betroffenen Fahrzeuge im Rahmen der Gewährleistung auszubessern.

Die Herstellungsmängel verschärften die Probleme der Bahn bei der Pünktlichkeit. „Es gelang zwar, die ICE 4 durch Züge anderer Baureihen zu ersetzen, allerdings zulasten der Flottenverfügbarkeit und letztlich auch der Pünktlichkeit“, hatte die Bahn Anfang Juli mitgeteilt.

Mehr: Bis 2029 sollen mehr als 50 Milliarden Euro ins deutsche Streckennetz fließen, auch für die Digitalisierung. Der Neubau ist damit nicht abgedeckt.

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