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Silvesterbräuche Steaks vom Grill anstatt Raclette

Zu Silvester gibt es traditionell Raclette oder Fondue und Bleigießen? Machen Sie doch mal etwas anderes: Wenn Sie ohnehin draußen sind, können sie auch den Grill anwerfen. Raclette schmeckt auch vom Rost.

Die luxuriösesten Grills
Hersteller: Basile Serie: Hydra Modell: Hydra Alpha Preis:  15.500 Euro   Dieser Drache heizt ihren Würstchen ein. 120 Kilo bringt die komplett aus Edelstahl bestehende Hydra Alpha auf die Waage. Außer dem drachenförmigen Design und der Verarbeitung ist auch der Preis von 15.500 Euro luxuriös. Hersteller Basile wirbt mit dem Spruch: "Eine Hydra wird nicht produziert, sie entsteht." Und das zu 100 Prozent Handarbeit made in Germany. Quelle: Basile
Hersteller: Fire Magic Serie: Echelon Diamond Modell: Echelon E1060s Preis:  14.635 Euro Das ist kein Grill, sondern schon eine Grillküche für den Garten: Mit vier Schränken, trennbaren Grillflächen und einem Sichtfenster mit Halogenlampen, um das Fleisch auch nachts im Auge zu behalten. Insgesamt wartet der Echelon E1060s mit einer 6.832 Quadratzentimeter großen Grillfläche aus. So wird beim nächsten Gartenfest jeder satt. Quelle: Screenshot
Rumo little joe's Quelle: Screenshot
Hersteller: OutStanding Serie: OutStanding Modell: OS Superior Preis: 4.870 Euro Auf der 4.500 Quadratzentimeter großen Grillfläche des OS Superior können sich Grillfreunde ausleben. Der Gasgrill bietet ein puristisches Design und eine stabile Struktur am Stück geschweißt. Quelle: OutStanding
0700 KVAP Kombigrill Quelle: Screenshot
Hersteller: Broil King Serie: Imperial Modell: Imperial XL Preis:  2.500 Euro   Wuchtig kommt der Broil King Imperial XL daher. Dank seiner separierbaren Grillfläche hat der Gasgrill stets die richtige Größe – ob man für zwei oder 22 Personen grillt. Unter der kleinen Grillhaube sollen Steaks & Co. zubereitet werden. Grund:  Dank dem kleinen Grillraum soll sich das Aroma besser im Fleisch speichern lassen. Quelle: Screenshot
Hersteller: Weber Serie: Gas-Grill Modell: Spirit E 320 Johann Lafer 2012 Preis: 869 Euro Wenn schon Johann Lafer dafür Werbung macht, dann muss das Ding ja was taugen. Weber wirbt sogar damit, dass das Grillen mit Weber zu einer von Lafers Lieblingsbeschäftigungen geworden sei. Selbstredend ist sein persönliches Modell auch speziell ausgestattet. Der Lafer Spezial-Spirit E-320 hat eine gusseiserne Wendeplatte, drei Edelstahlbrenner und einen Warmhalterost. Wer statt Flusskrebsen mit Erbsentascherl und Mousse von Räucherfischen lieber Bratwurst und Nackensteak mag, für den ist der Lafer-Grill zwar nicht ungeeignet, eine günstigere Variante täte es aber auch.

Früher waren gutes Wetter, warme Temperaturen und ein eigener Garten die Grundvoraussetzungen dafür, dass der Familienvater den Grill einheizte. Doch dank Elektro- und Gasgrills kann auch im tiefsten Schnee auf dem kleinsten Balkon gegrillt werden. Schnee-, Silvester- oder Neujahrsgrillen gehört für viele dazu, so wie für andere Fondue oder Raclette. Laut einer Studie des amerikanischen Grillherstellers Weber-Stephen grillen 28 Prozent der Deutschen das ganze Jahr über, 20 Prozent der Befragten auch zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder Silvester, Tendenz seit 2008 stetig steigend.

In den USA, der Nummer eins unter den Grillnationen, schwören mehr als 50 Prozent der Bürger auf das Ganz-Jahres-Barbecue. Die meisten Amerikaner, nämlich 37 Prozent, grillen sogar bei eisigen Temperaturen. Von dort kam das Wintergrillen als Trend nach Deutschland geschwappt. Inklusive spezieller Wintergrillkurse und Rezepten für Bratäpfel vom Rost. Allerdings müssen Wintergriller einiges anders machen als im Sommer - von der Kleidung einmal abgesehen.

Wissenswertes rund um den Grill

Der Holzkohlegrill ist und bleibt der große Favorit der Deutschen. Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes schwören 80 Prozent der Deutschen auf echte Flammen von echten Kohlen. Wer bei Schnee und Eis grillen möchte, sollte allerdings auf einen Kugelgrill setzen, weil sich sonst die Temperatur nicht halten lässt. Und den Deckel so wenig wie möglich öffnen, damit das Grillgut nicht von oben auskühlt. Und auch wenn es noch so schwer fällt, empfiehlt es sich, die heißgeliebte Kohle gegen Grillbriketts zu tauschen. Sie halten länger die Glut. Mit einem sogenannten Anzündkamin lassen sich die Briketts problemlos erhitzen und glühen schon einmal durch.

Doch auch den 17 Prozent der überzeugten Gasgriller sei gesagt: Gas ist im Winter nicht gleich Gas. Butangas beispielsweise wird bei unter Null Grad Celsius flüssig und eignet sich dementsprechend schlecht in wirklich kalten Nächten. Propangas wird dagegen erst bei gut minus 40 Grad flüssig. Der einzige Grill, bei dem der Brennstoff der gleiche ist wie im Sommer, ist der von vielen belächelte Elektrogrill. Rund 44 Prozent der Deutschen wagen sich zumindest ab und an an den Grill mit Strom. Heimlich, wenn die Nachbarn nicht hinsehen. Immerhin: Er stinkt und raucht nicht und geschmacklich gibt es - zumindest laut Studien und Blindverkostungen - keinen Unterschied.

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