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Sinkende Preise Nordzucker rechnet mit Verlusten

Der zweitgrößte Zuckerhersteller Europas bekommt deutlich sinkende Preise zu spüren. Als Auslöser wird der subventionierte Markt in Indien genannt.

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Ein Werk des Zuckerherstellers im niedersächsischen Uelzen. Quelle: dpa

Braunschweig Europas zweitgrößter Zuckerhersteller Nordzucker erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 angesichts deutlich sinkender Preise Verluste. Dies sei „nicht mehr abzuwenden“, teilte der Konzern am Montag mit. Im Folgejahr 2019/20 müsse mit einem noch deutlicheren Verlust gerechnet werden.

Die Marktsituation sei ernst, das Ausmaß des vom subventionierten Zuckermarkt in Indien angetriebenen Preisverfalls auf dem Weltmarkt bedeute große Herausforderungen, sagte Vorstandschef Lars Gorissen. „Wir werden unsere Effizienz weiter deutlich steigern und Prozesse und Strukturen optimieren“, kündigte er an.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (Ende Februar) musste Nordzucker einen Einbruch bei Gewinn und Umsatz verkraften. Unterm Strich blieben 11,6 Millionen Euro in der Kasse – im Vorjahreszeitraum waren es noch 87,7 Millionen Euro. Der Erlös gab um 18 Prozent auf 689,6 Millionen Euro nach.

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