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Skin Health Nestlé-Hautpflege-Sparte lockt angeblich Finanzinvestoren an

Nestlé Skin Health könnte für sieben Milliarden Franken von Advent und Cinven geschluckt werden. Doch weitere Konkurrenten melden ihr Interesse an.

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Der Verkaufsprozess dürfte in den kommenden Wochen formell starten. Quelle: Reuters

Frankfurt, London Die von Nestlé im Vorjahr zum Verkauf gestellte Hautgesundheits-Sparte hat eine Reihe von Finanzinvestoren auf den Plan gerufen. Advent habe sich mit Cinven zusammengeschlossen, um das Geschäft mit einem Wert von rund sieben Milliarden Franken zu schlucken, erklärten mehrere mit der Situation vertraute Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Die in Privatbesitz stehende deutsche Merz Pharma Group ist auf der Suche nach einem Finanzinvestor als Partner. Auch die Private-Equity-Gesellschaften Partners Group, Blackstone, CVC, KKR, EQT und Carlyle dürften Offerten für Nestle Skin Health unterbreiten, hieß es.

Der von Credit Suisse und Evercore organisierte Verkaufsprozess dürfte in den kommenden Wochen formell starten: Informationspakete sollen Ende Januar verschickt werden, erklärten die Insider. Im erste Angebots-Runde ende voraussichtlich Anfang März.

Auch Konkurrenten wie Beiersdorf, Allergan, Henkel, Glaxo-Smithkline, Johnson & Johnson, L'Oréal, Pfizer und Unilever werden als mögliche Interessenten für Teile des Geschäfts genannt. Doch den Insidern zufolge werden sich möglicherweise eher Finanzinvestoren durchsetzen, die die ganze Nestle Skin Health zu kaufen bereit seien. Eine solche Transaktion sei für Nestlé einfacher.

Nestlé und alle möglichen Käufer wollten sich nicht äußern oder konnten für eine Stellungnahme vorerst nicht erreicht werden. Nestlé hatte im September angekündigt, die strategischen Optionen für das Hautgesundheitsgeschäft prüfen zu wollen. Eine Entscheidung solle bis Mitte 2019 fallen, hatte es damals geheißen.

Der Bereich, der neben Hauptpflegeprodukten auch Mittel gegen Akne und Hautkrebs herstellt, kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Franken. Konzernchef Mark Schneider ist dabei, die für Marken wie Maggi, KitKat oder Nescafé bekannten Nestle profitabler zu machen und sich von margenschwachen Geschäften zu trennen.

Druck kommt auch vom aktivistischen Investor Third Point, der schnellere und schärfere Schritte fordert.

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