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Spielzeugbranche Selbst „Barbie“ kann Mattel nicht retten

Der US-Spielzeugriese Mattel hat kein erfolgreiches Quartal 2017 hinter sich. Selbst das Weihnachtsgeschäft und das Comeback der beliebten Spielzeugpuppe „Barbie“ konnte die sinkenden Erlöse nicht stoppen.

El Segundo
Ein schwaches Weihnachtsgeschäft hat dem kriselnden US-Spielzeugriesen Mattel („Hot Wheels“, „Fisher Price“) ein weiteres enttäuschendes Quartal eingebrockt. In den drei Monaten bis Ende Dezember sanken die Erlöse im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro), wie der Hasbro-Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Auch ein Comeback des Klassikers „Barbie“, der ein Umsatzplus von neun Prozent schaffte, konnte am schwachen Ergebnis nichts ändern.

Unter dem Strich machte Mattel einen Verlust von 281 Millionen Dollar. Das lag allerdings auch an einer 457 Millionen Dollar schweren Einmalbelastung aus der US-Steuerreform. Im Vorjahr hatte der Konzern 174 Millionen Dollar verdient. Im Gesamtjahr 2017 ging der Umsatz um elf Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar zurück. Mattel hat schon lange Probleme, zuletzt erschwerte die Insolvenz des größten US-Spielzeughändlers Toys „R“ Us die Geschäfte zusätzlich.

Vorstandschef Margo Georgiadis, der vor knapp einem Jahr das Ruder übernahm, sieht den Konzern nach intensiven Aufräumarbeiten aber wieder in der Spur: „Wir haben aggressiv gehandelt, um 2018 mit einer Weißen Weste zu starten und die Profitabilität durch einen Neustart unseres Geschäftsmodells rasch zu verbessern“. Anleger überzeugte das nicht. Die Aktie fiel nachbörslich um über acht Prozent. Im vergangenen Jahr hat der Kurs mehr als 40 Prozent eingebüßt.

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