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Sportartikelhersteller Nike verliert Prozess wegen Steuervorteilen

Der Sportwarenhersteller scheiterte vor Gericht gegen die EU-Kommission. Der Konzern verneinte, ungerechtfertigte Vorteile gehabt zu haben.

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Nike klagte die EU-Kommission im Streit um Steuervorteile an. Quelle: Bloomberg

Der Sportartikelriese Nike und seine Zweitmarke Converse sind mit einer Klage gegen eine Überprüfung möglicher Steuervorteile in den Niederlanden gescheitert. Das Gericht der Europäischen Union urteilte am Mittwoch, dass die zuständige EU-Kommission bei der Einleitung des Prüfverfahrens die geltenden Regeln eingehalten hat. Auch eine Verletzung der Begründungspflichten oder offensichtliche Beurteilungsfehler wurden nicht festgestellt.

Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission prüfen seit 2019, ob die zum Nike-Konzern gehörenden Unternehmen Nike European Operations Netherlands und Converse Netherlands möglicherweise in den Genuss ungerechtfertigter Steuervorteile gekommen sind. Die Unternehmen sahen die Untersuchung allerdings als ungerechtfertigt an und zogen vor Gericht. Gegen die Entscheidung des EU-Gerichts kann noch Einspruch beim Europäischen Gerichtshof eingelegt werden.

Mehr: Gute Vorzeichen für Adidas und Puma nach Nike-Zahlen

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