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Sportartikelhersteller Under Armour schreibt weiter Verluste und verschärft seinen Stellenabbau

Der US-Konzern setzt seine Restrukturierungsmaßnahmen fort und will sich von weiteren Mitarbeitern trennen. Grund ist eine gesunkene Nachfrage.

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Baltimore Der Verluste schreibende US-Sportartikelhersteller Under Armour wird weitere Arbeitsplätze abbauen. Bis März 2019 würden von insgesamt zuletzt 15.800 Arbeitsplätzen 400 weitere gestrichen. „Wir fahren damit fort, schwierige Entscheidungen zu treffen, um sicherzustellen, das wir für den Erfolg bestens positioniert sind“, erklärte Finanzvorstand David Bergman am Donnerstag.

Die Kosten für die seit Jahresbeginn laufenden Restrukturierungen bezifferte er nun mit 200 bis 220 Millionen Dollar (171 bis 188 Millionen Euro). Im Februar war noch von 130 bis 160 Millionen Dollar die Rede.

Bergman erwartet 2018 nun einen operativen Verlust von 60 Millionen Dollar statt dem bisher angepeilten Minus von 50 bis 60 Millionen Dollar. Ohne Restrukturierungsaufwendungen stellte er einen bereinigten operativen Gewinn von 140 bis 160 Millionen Dollar in Aussicht statt der zuletzt erwarteten 130 bis 160 Millionen Dollar.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Under Armour Filialen geschlossen und rund 280 Stellen gestrichen. Dem Sportartikelhersteller macht die geringe Nachfrage in Nordamerika sowie die harte Konkurrenz von Adidas und Nike zu schaffen.

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