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Sportartikelhersteller US-Aufseher prüfen Bilanzen von Under Armour

Der Adidas-Konkurrent steht im Visier der Behörden: Under Armour soll Umsätze verschoben haben. Schon länger läuft es bei dem US-Konzern nicht mehr rund.

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Der Adidas-Konkurrent Under Armour ist ins Visier der US-Aufsichtsbehörden geraten. Das US-Justizministerium und die US-Börsenaufsicht SEC prüften die Bilanzierungspraxis des Konzerns, bestätigte der Sportartikelhersteller in der Nacht zum Montag. Das „Wall Street Journal“ hatte zuvor unter Berufung auf Insider berichtet, die US-Behörden untersuchten, ob Under Armour den Umsatz von Quartal zu Quartal verschoben habe, um erfolgreicher zu erscheinen.

Der Konzern aus Baltimore verteidigte sein Vorgehen. „Das Unternehmen ist fest davon überzeugt, dass seine Rechnungslegungspraktiken und -angaben angemessen waren“, erklärte Under Armour. Zugleich gestand der Konzern ein, dass er seit Juli 2017 Anfragen der Behörden zur Bilanzierungspraxis beantwortet.

Under Armour war jahrelang rasant gewachsen und zu einem ernsten Konkurrenten für Adidas, Nike und Co geworden. Doch seit einigen Jahren läuft das Geschäft nicht mehr rund, die Firma schrieb zuletzt rote Zahlen. Vergangenen Monat kündigte Under-Armour-Gründer Kevin Plank an, den Chefposten im nächsten Jahr nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Unternehmensspitze abzugeben.

Am Montagmittag will Under Armour die Zahlen für das dritte Quartal vorlegen.

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