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Sportartikelkonzern Adidas erhöht nach starken Zahlen die Prognose – die Blitzanalyse

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Der Konzern erhöht seine Prognose. Quelle: USA TODAY Sports

München Der Sportartikelhersteller hat am Donnerstagmorgen seine Zahlen des dritten Quartals vorgelegt. Die wichtigsten Fakten:

  • Der

    Umsatz

    ist währungsbereinigt um acht Prozent gestiegen. In Euro stand im dritten Quartal ein Plus von drei Prozent auf rund

    5,9 Milliarden Euro

    . Das entspricht in etwa den Erwartungen der Analysten.
  • Der

    Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen

    kletterte um 19 Prozent auf

    656 Millionen Euro

    . Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 13 Prozent auf 901 Millionen Euro

Das fällt positiv auf

Amerikaner stehen auf Turnschuhe und Shirts mit den drei Streifen: Der Umsatz in Nordamerika kletterte währungsbereinigt um rund 16 Prozent. In Euro ergibt das ein Wachstum von etwa 15 Prozent auf fast 1,3 Milliarden.

Damit sind die Franken auf dem größten Markt für Sportartikel weltweit dynamischer unterwegs als Rivale Nike. Der Umsatz des Weltmarktführers stieg in der Region zuletzt lediglich um sechs Prozent; allerdings auf wesentlich höherem Niveau.

Begehrt ist die Marke auch in China und dem Rest von Asien. In der Region betrug das Umsatzplus zu konstanten Währungskursen 15 Prozent. In Euro ging es um 14 Prozent auf 1,9 Milliarden nach oben.

Das fällt negativ auf

Geschäft in Westeuropa läuft nach wie vor nicht rund: Hier schrumpfte der Umsatz um gut ein Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro. Konkurrent Nike hat zuletzt in Europa demgegenüber währungsbereinigt ein Umsatzplus von neun Prozent verbucht. Die Amerikaner nehmen der Marke mit den drei Streifen also Marktanteile ab in den westeuropäischen Kernmärkten.

Enttäuschend ist nach wie vor die Entwicklung von Reebok. Der Umsatz der US-Tochter fiel währungsbereinigt rund fünf Prozent. In Euro stand ein Minus von mehr als zehn Prozent auf 436 Millionen Euro

Was jetzt passiert

Adidas-Chef Kasper Rorsted hat seine Umsatzprognose leicht zurückgenommen, verspricht jetzt für 2018 aber einen höheren Gewinn. So soll der Umsatz dieses Jahr währungsbereinigt lediglich zwischen acht und neun Prozent steigen. Bislang ging der Manager von bis zu zehn Prozent Plus aus. Rorsted begründet dies mit dem schwächer als erwarteten Geschäft in Westeuropa.

Gleichzeitig ist Adidas profitabler als bisher angekündigt. Der Gewinn soll im laufenden Jahr um 16 bis 20 Prozent klettern, bislang hatte Rorsted einen Zuwachs von maximal 17 Prozent in Aussicht gestellt. Die operative Marge soll nun auf 10,8 Prozent klettern, zuletzt hatte Rorsted 10,3 bis 10,5 Prozent angekündigt.

„Zudem sind wir weiterhin auf dem besten Weg, unsere langfristigen Ziele bis 2020 zu erreichen“, sagte Rorsted. Es geht also weiter aufwärts bei dem Dax-Konzern

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