
Bahnfahren wird wieder teurer. Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember steigen die Fahrkartenpreise im Fernverkehr um durchschnittlich ein Prozent, wie die Deutsche Bahn am Dienstag mitteilte. Im Regionalverkehr werden die Fahrpreise um durchschnittlich 1,5 Prozent erhöht. Dort betreffe es aber nur die rund 20 Prozent der Nahverkehrskunden, die außerhalb von Verkehrsverbünden oder Landestarifen unterwegs sind. Diese hätten ihre eigenen Fahrpreise, teilte der Tarifverband der Bundeseigenen und Nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland am Montag weiter mit.
Super-Sparpreise und Sparpreise bleiben unverändert, ebenso die Preise für die Bahncards 25 und 50. Fahrkarten zum sogenannten Flexpreis verteuern sich im Schnitt um 1,5 Prozent, für Streckenzeitkarten und die BahnCard 100 liegt der Aufschlag im Durchschnitt bei 1,9 Prozent.
Die Bahn erinnerte daran, dass die Preise noch zu Jahresbeginn um zehn Prozent gesunken waren. Grund war eine Mehrwertsteuersenkung. Das Sitzplatzangebot und der Komfort in den Intercity- und ICE-Zügen werde erhöht, fügte das Unternehmen hinzu.