Tarifkonflikt Verdi-Warnstreik am Flughafen Frankfurt hat begonnen

Rund 600 Beschäftigte des Flugzeugabfertigers Wisag streiken am Frankfurter Flughafen. Bei einem ersten Streik waren Dutzende Flüge ausgefallen.

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Die Gewerkschaft verlangt unter anderem eine um zweieinhalb Stunden verkürzte Arbeitszeit von 37,5 Stunden. Quelle: dpa

Reisende am Frankfurter Flughafen müssen wegen eines Warnstreiks beim Flugzeugabfertiger Wisag an diesem Mittwoch mit Einschränkungen und Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi hat die rund 600 Beschäftigten des Abfertigers Wisag zu einem nahezu ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand begann am frühen Morgen, wie ein Sprecher der Gewerkschaft sagte. Es zeige sich eine große Beteiligung am Streik.

Der Dienstleister Wisag fertigt etwa 15 Prozent des Aufkommens am größten deutschen Flughafen ab. Bei einem ersten Warnstreik Ende Oktober waren Dutzende Flüge ausgefallen. Eine Kundgebung ist wegen der momentanen Corona-Situation nicht geplant.

Hintergrund für den Warnstreik ist ein laufender Tarifkonflikt. Die Gewerkschaft verlangt eine um zweieinhalb Stunden verkürzte Arbeitszeit von 37,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich und eine Tabellenerhöhung von mindestens 90 Euro ab dem kommenden Jahr. Die Wisag weist diese Forderung zurück und bietet für die kommenden drei Jahre Lohnsteigerungen von zusammen 18 Prozent.

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