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Tarifstreit Bahn wird teurer – Montag könnte gestreikt werden

Für die Fahrgäste der Deutschen Bahn könnte es am Montag doppelt hart werden. Die Preise steigen nach dem Fahrplanwechsel – und ein Streik droht.

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Auch am Montag könnten aufgrund eines Streiks viele Züge stehen. Quelle: dpa

Berlin Zum zweiten Advent steigen mit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn ab diesem Sonntag auch die Preise. Die Preiserhöhung war bereits vor knapp zwei Monaten angekündigt worden. Knapp zwei Wochen vor Weihnachten drohen Bahnkunden zudem ab Montag wegen Warnstreiks Zugverspätungen oder Ausfälle, nachdem die Tarifverhandlungen am Samstag abgebrochen worden waren.

Im Fernverkehr werden Fahrscheine zum vollen Preis (Flexpreis) im Durchschnitt um 1,9 Prozent teurer, wie die Bahn mitteilte. Weil es viele Sonderangebote und Rabatte gibt, steigt das Preisniveau nach Berechnungen des Konzerns aber lediglich um 0,9 Prozent. Bahnfahrten im Regionalverkehr über Grenzen von Verkehrsverbünden hinweg werden im Durchschnitt 1,5 Prozent teurer.

Allerdings setzt die Bahn mit dem Fahrplanwechsel auf wichtigen Strecken mehr Züge ein sowie den ICE 4, die jüngste Generation des Hochgeschwindigkeitszuges. Auch im regionalen Verkehr soll das Angebot verbessert werden.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte am Samstag die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn in Hannover abgebrochen. Aus Kreisen der Gewerkschaft verlautete, dass bereits am Montagmorgen Beschäftigte vor allem in Stellwerken und Werkstätten bundesweit ihre Arbeit niederlegen könnten. Die Aktion könnte demnach bis zum Mittag anhalten. Über Umfang und Dauer der Arbeitsniederlegungen sei noch nicht entschieden. Die Bahn sprach von einer „völlig überflüssigen Eskalation“.

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