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Tarifverhandlungen Bahn will bei Diskussionen mit EVG vorankommen

Die Deutsche Bahn hat in den Tarifverhandlungen mit der EVG angekündigt, ein Angebot vorzulegen. Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent mehr Lohn sowie eine Wahlmöglichkeit zwischen zusätzlichem Urlaub oder mehr Gehalt.

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In den Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) streben beide Seiten eine schnelle Einigung an, um Streiks zu vermeiden. Die Bahn will der Gewerkschaft in der neuesten Verhandlungsrunde ein erstes Angebot vorlegen. Ende der Woche sollen die Verhandlungen dann fortgesetzt werden. Quelle: dpa

Berlin Die Deutsche Bahn will in den Tarifverhandlungen mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) an diesem Mittwoch „erste Angebote vorlegen“. Das kündigte eine Bahnsprecherin vor Beginn der zweiten Runde in Berlin an. Dabei werde es unter anderem um flexibles Arbeiten bei der Bahn gehen. „Die Deutsche Bahn will vorankommen und am Verhandlungstisch zügig Ergebnisse“, fügte sie hinzu.

Zuvor hatte die EVG einen baldigen Tarifabschluss eingefordert. „Wir wollen bis Ende Dezember fertig werden“, sagte Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. Die Gewerkschaft fordert 4,5 Prozent mehr Geld und als zweite Komponente eine Wahlmöglichkeit für den einzelnen Arbeitnehmer: Mitarbeiter sollen zwischen sechs Tagen mehr Urlaub im Jahr, einer Stunde weniger Wochenarbeitszeit oder weiteren 2,5 Prozent mehr Geld wählen können.

Parallel verhandelt die Bahn mit der kleineren Lokführergewerkschaft GDL über Lohn und Arbeitsbedingungen des Zugpersonals. Diese Tarifrunde wird am Freitag in Bonn fortgesetzt.

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