Tengelmann-Fusion Edeka und Verdi schließen Tarifgespräche ab

Edeka und Verdi haben sich in Rheinland-Pfalz auf einen Tarifvertrag geeinigt. Damit wurden in allen Regionen Einigungen erzielt. Das war Voraussetzung für die Ministererlaubnis zur Fusion mit Kaiser's Tengelmann.

Edeka und Kaiser's Tengelmann Quelle: dpa

Edeka und die Gewerkschaft Verdi haben auch für die Kaiser's Tengelmann-Beschäftigten in Rheinland-Pfalz einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung abgeschlossen. Damit seien für alle Regionen, in denen Kaiser's Tengelmann Mitarbeiter beschäftigt habe, tarifvertragliche Regelungen getroffen, erklärte eine Verdi-Sprecherin am Montag.

In den letzten Verhandlungen ging es nur noch um die rund 70 Beschäftigten am Logistikstandort in Nieder-Olm in Rheinhessen. Der Tarifvertrag sichere deren Arbeitsverhältnisse für fünf Jahre ab, berichtete die Gewerkschaft. Zuvor hatten Verdi und Edeka ähnliche Regelungen bereits für die Kaiser's Tengelmann-Beschäftigten im Großraum Berlin, in Bayern und in Nordrhein-Westfalen getroffen.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte den Abschluss der Tarifverträge zur Voraussetzung für eine Ministererlaubnis im Fall Tengelmann gemacht. Allerdings gelten die ausgehandelten Tarifverträge nur, wenn die derzeit vom Oberlandesgericht Düsseldorf gestoppte Ministererlaubnis auch wirklich in Kraft tritt.

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