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Textilhändler Euro-Sorgen belasten Zara-Mutter Inditex

Der Umsatz des spanischen Bekleidungs-Konzerns lag in den ersten drei Jahresquartalen leicht unter den Erwartungen. Der Gewinn stieg allerdings um rund zehn Prozent.

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Durch die Euro-Krise bleiben immer mehr Kunden den Läden fern. Quelle: dpa

Madrid Die sinkende Kauflaune der Verbraucher wegen der europäischen Schuldenkrise belastet den weltgrößten Mode-Einzelhändler Inditex. Im dritten Quartal wies der spanische Konzern noch ein Umsatzplus von 9,5 Prozent aus, nach einem Zuwachs von zwölf Prozent im ersten Halbjahr. Der Umsatz der Gruppe mit Marken wie Zara und Massimo Dutti lag in den ersten neun Monaten mit 9,7 Milliarden Euro knapp unter den Erwartungen von Analysten. Der Gewinn legte in diesem Zeitraum um rund zehn Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu und stieg damit höher als erwartet.

Bislang hat sich Inditex in der Krise durch eine massive Auslandsexpansion und strikter Kostenkontrolle besser geschlagen als seine Konkurrenten. Doch das im Oktober auf einen Tiefpunkt gefallene Verbrauchervertrauen in der EU bekommt nun auch der Branchenprimus zu spüren; schließlich macht Inditex fast drei Viertel des Umsatzes in Europa. Konkurrent Hennes & Mauritz legt seine Zahlen am Donnerstag vor.

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