Tiefkühlkost Uefa lenkt ein: Deutscher Hersteller darf Pizza „Champignons League“ nennen

Ein deutscher Hersteller muss nun doch keine Konsequenzen fürchten, weil er seine Tiefkühlpizza „Champignons League“ nennt. Quelle: Reuters

Das Gießener Unternehmen „Pizza Wolke“ muss keinen Dauerstreit mit dem Fußballverband fürchten. Die Uefa zieht ihren Einspruch nach nur einem Tag zurück.

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Die Uefa hat im Blitz-Streit um einen Pizzanamen eingelenkt und dem deutschen Hersteller das Go für seine Tiefkühlprodukte gegeben. Offenbar beißen sich die Markennamen Champions League (Fußball-Königsklasse) und „Champignons League“ (Pizza) doch nicht – und das Gießener Unternehmen „Pizza Wolke“ muss keinen juristischen Dauerstreit mit dem Dachverband aus Nyon befürchten.

„Die Uefa Champions League kann glücklich neben dieser köstlich klingenden Pizza leben“, versicherte die Europäische Fußball-Union am Dienstag in einem kurzen, lockeren Statement. Bei diesem Vorgang scheine ein „übereifriger“ lokaler Marken-Manager wohl etwas zu „voreilig“ gehandelt zu haben.

Wie am Montag bekannt geworden war, hatte der Kontinentalverband den deutschen Hersteller von Tiefkühlpizzen zuvor aufgefordert, die Markenanmeldung zurückzuziehen. Der Name gleiche doch sehr der Champions League, mit dem die Uefa Jahr für Jahr mehrere Hundert Millionen Euro verdient. Das Unternehmen „Pizza Wolke“ hatte ein entsprechendes Anwaltsschreiben bei Instagram veröffentlicht.

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