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Tierbedarfshändler Zooplus bleibt in den roten Zahlen

Wegen hoher Abschreibungen hat der Tierbedarfshändler zuletzt erneut einen Millionenverlust gemacht. Dennoch haben sich Einsparungen laut Zooplus positiv ausgewirkt.

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Zooplus bleibt in den roten Zahlen Quelle: Hans-Bernhard Huber/laif

München Der Online-Tierbedarfshändler Zooplus hat im ersten Halbjahr erneut rote Zahlen eingefahren. Nach einem Minus von 6,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum bezifferte sich der Verlust aufgrund hoher Abschreibungen diesmal auf 7,1 Millionen Euro, wie das SDax-Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) betrug im ersten Halbjahr immerhin 4,5 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von fünf Millionen Euro zu Buche gestanden hatte. Laut Zooplus hätten sich weitere Einsparungen vor allem in der Logistik sowie IT und Administration positiv ausgewirkt.

Umsatztreiber zwischen Januar und Juni war einmal mehr das Geschäft mit Eigenmarken für Futter und Streu. Auch das Neukundengeschäft stieg an. Zwar legte Zooplus bei den Erlösen um 13 Prozent auf 727 Millionen Euro zu, der Anstieg des Umsatzes fiel aber um 11 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres aus.

Zooplus ist laut eigenen Angaben Europas führender Internethändler für Heimtierbedarf, das Geschäftsmodell wurde bislang in 30 europäischen Ländern eingeführt. Das Unternehmen bietet unter anderem Tierfutter, Zubehör und Spielzeug an.

Mehr: Eine Umfrage zu Kundenzufriedenheit zeigt: Es sind nicht nur die Onlinekonzerne, die Konsumenten übezeugen. Auch Spezialisten haben ihre erfolgreiche Nische.

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