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Tourismusbranche Tui-Chef Joussen kauft Aktien des eigenen Konzerns

Tui hat wegen des Flugverbots für die Boeing 737 Max Gewinnsorgen. Nun hat Konzernchef Joussen Tui-Aktien im Millionenwert gekauft.

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Der Tui-Manager hat für 1,4 Millionen Euro Aktien seines eigenen Unternehmens gekauft. Quelle: dpa

Wolfsburg Tui-Chef Fritz Joussen setzt auf die Aktien des weltgrößten Reisekonzerns: Der Manager hat für gut 1,4 Millionen Euro Tui-Aktien gekauft. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hannover mit.

Kürzlich war bekanntgeworden, dass die Flugverbote für den Boeing-Mittelstreckenjet 737 Max die schon gekappten Tui-Gewinnpläne durchkreuzen. Joussen rechnet demnach für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September mit deutlichen Einbußen, der operative Gewinn könnte um mehr als ein Viertel einbrechen.

Kauft ein Insider – also etwa ein Vorstandschef – Aktien des eigenen Unternehmens, müssen solche Transaktionen öffentlich gemacht werden.

Die Börse reagierte Ende März harsch – der Kurs der Tui-Aktie knickte an dem Tag zunächst um mehr als zehn Prozent ein und lag schließlich noch mit gut acht Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn verlor das Papier über ein Drittel an Wert. Am Donnerstag lag die Aktie leicht im Plus.

Tui hat 15 Maschinen von Boeings 737-Max-Reihe in der Flotte. Nach zwei Abstürzen von Flugzeugen bei den Fluggesellschaften Lion Air und Ethiopian mit 346 Toten verhängten Luftfahrtbehörden in aller Welt Flugverbote für die Maschinen der Reihe.

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