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Transportkosten Post erhöht Paketpreise für Geschäftskunden

Die Post investiert nach eigenen Angaben in die Infrastruktur, um die steigenden Paketmengen transportieren zu können. Quelle: dpa

Die Preise für den DHL-Paketversand durch Privatkunden bleiben unverändert. Doch bereits im kommenden Jahr könnte das Briefporto für Verbraucher steigen.

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Die Deutsche Post DHL erhöht ihre Paketpreise für Geschäftskunden. Diese gelten ab dem 1. Januar, wie der Bonner Konzern am Freitag mitteilte. Wie stark die Firma an der Preisschraube dreht, wurde nicht mitgeteilt – nur dass Lieferungen ab 20 Kilo „im besonderen Maße“ davon betroffen seien, schließlich sei deren Sortierung und Auslieferung deutlich aufwendiger. Die Post begründete ihre Erhöhung mit Investitionen in die Infrastruktur und in den klimaschonenden Transport. Für Privatkunden ändert sich zunächst nichts – Verbraucher bekommen die Preiserhöhung nur indirekt zu spüren, wenn Online-Händler mehr Geld für den Versand berechnen.

Die Preisanhebung für Firmenkunden – also vor allem für Online-Händler – ist keine Überraschung, schon Anfang 2021 ging es nach oben. Auch die Konkurrenz verlangt in regelmäßigen Abständen mehr Geld, was zuletzt auch mit den in Coronazeiten verstärkten Paketfluten und der dafür nötigen modernen Technik samt Extra-Personal zusammenhängt. Ein DPD-Sprecher sagte am Freitag, dass man für einen großen Teil der Geschäftskunden ebenfalls zum Jahreswechsel die Preise anheben werde. Dies sei „aufgrund von deutlichen Kostensteigerungen auch für DPD unabdingbar“.

Die Deutsche Post DHL hat Listenpreise für Geschäftskunden mit einem jährlichen Versand von bis zu 5000 Paketen. Wenn eine Firma mehr Sendungen über den Bonner Konzern verschickt, werden individuelle Verträge vereinbart. Der bedeutendste Großkunde der Post ist der Online-Händler Amazon, der teilweise auch auf eigenen Versand setzt. Der Post-Mitteilung zufolge gelten die Anpassungen sowohl für Firmenkunden mit Listenpreisen als auch für größere Kunden mit individuell vereinbarten Konditionen.

Mehr zum Thema: Wer in China oder anderen Drittländern Waren bestellt, muss auch bei weniger als 22 Euro die Mehrwertsteuer zahlen – plus Pauschale. 100 Millionen Sendungen sollen betroffen sein. Was Verbraucher wissen müssen.

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