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Uhrenmacher Swatch nimmt nicht mehr an Basler Uhrenmesse teil

Die „BaselWorld“ muss künftig ohne den Uhrenhersteller Swatch auskommen. Der Konzern sehe in den traditionellen Uhrenmessen keinen Mehrwehrt mehr.

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Bis zu 50 Millionen Franken geben Aussteller auf Messen aus. Für Swatch nicht mehr lohnend. Quelle: dpa

Genf Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch wird nicht mehr auf der internationalen Uhren- und Schmuckmesse in Basel vertreten sein. „Die Swatch Group hat beschlossen, ab 2019 nicht mehr an der BaselWorld präsent zu sein“, sagte Konzernchef Nick Hayek der „NZZ am Sonntag“. Es sei alles „transparenter, schnelllebiger und spontaner“ geworden. „Die traditionellen, jährlichen Uhrenmessen sind darum für uns nicht mehr sinnvoll.“ Große Aussteller wie Swatch planten für solche Messen ein Budget von 50 Millionen Franken ein.

Der Konzern war jahrelang wichtiger Teilnehmer der Branchenmesse, die es seit 1917 gibt und die eine große Bedeutung für die Schweizer Uhrenindustrie hat. Der Uhrenhersteller aus Biel in der Westschweiz hat 18 Marken im Angebot, etwa die Plastikuhren der Marke Swatch oder Modelle der Edelmarken Breguet oder Omega. Allerdings war die Attraktivität der Messe für die Hersteller zuletzt gesunken: Laut „NZZ am Sonntag“ gab es in diesem Jahr 650 Aussteller. 2008 seien es dreimal so viele gewesen.

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