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US-Motorrad-Ikone Harley-Davidson fährt in die roten Zahlen

Die Erlöse des Motorradbauers fielen um 47 Prozent. Quelle: REUTERS

Die Coronakrise macht dem US-Motorradbauer Harley-Davidson weiter zu schaffen. Die Probleme machten sich jedoch auch schon vor der Pandemie bemerkbar.

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Der traditionsreiche US-Motorradbauer Harley-Davidson gerät in der Coronakrise weiter unter Druck. Im zweiten Quartal fiel ein Verlust von 92 Millionen US-Dollar (79 Mio Euro) an, wie das Unternehmen am Dienstag in Milwaukee mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch einen Gewinn von 196 Millionen Dollar gegeben. Die Erlöse fielen um 47 Prozent auf 865 Millionen Dollar. Die Ergebnisse reflektierten die Belastungen durch die Covid-Pandemie und Kosten für den Konzernumbau, so Harley-Davidson.

Das 117 Jahre alte Unternehmen hatte wegen hoher Einfuhrzölle aufgrund des von Präsident Donald Trump angezettelten Streits zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern schon vor der Virus-Krise Probleme. Zudem kämpft Harley-Davidson mit einem angestaubten Image und tut sich schwer, jüngere Käufer anzusprechen. Die Quartalszahlen enttäuschten Markterwartungen auf ganzer Linie. Die Aktie geriet vorbörslich zunächst deutlich ins Minus. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um mehr als 21 Prozent gesunken.


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