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Verkehr Bahn will 250 Millionen Euro mehr für Instandhaltung seiner Bahnhöfe ausgeben

In den kommenden fünf Jahren soll eine Offensive gegen marode und schmutzige Bahnhöfe laufen. Vor allem kleinere Stationen sollen laut einem Bericht profitieren.

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Fast 15 Prozent der Aufzüge fallen durchschnittlich aus. Quelle: imago/Ralph Peters

Die Deutsche Bahn will sich besser um ihre zum Teil maroden und schmutzigen Bahnhöfe kümmern. In den nächsten fünf Jahren will der Staatskonzern dafür zusätzlich 250 Millionen Euro ausgeben, wie die „Bild am Sonntag“ berichtet. Eine Bahnsprecherin sagte, das Geld solle bundesweit in die Instandhaltung kleinerer Bahnhöfe fließen. Sie sollen zudem häufiger und intensiver gereinigt werden.

Das Programm sieht demnach vor, dass Wände gestrichen, defekte Fenster ausgetauscht, Aufzüge und Rolltreppen gewartet, Bahnsteigdächer repariert oder Korrosionsschutz und Beleuchtung in Unterführungen erneuert werden. Das zusätzliche Geld soll in die Stationen gesteckt werden, bei denen der größte Bedarf besteht.

Die Deutsche Bahn hat bundesweit knapp 5.700 Bahnhöfe. Erst vor wenigen Tagen hatte der Bayerische Rundfunk berichtet, dass fast 15 Prozent der Aufzüge übers Jahr verteilt vier Wochen oder länger ausfallen. Die Bahn verwies auch auf Vandalismus, betonte aber, im Schnitt seien rund 97 Prozent aller Aufzüge auf den Bahnhöfen im ersten Halbjahr dieses Jahres verfügbar gewesen.

Insgesamt betreibt die Bahn bundesweit rund 2.200 Aufzüge und etwa 1.000 Rolltreppen. 2018 hat sie eigenen Angaben zufolge rund 170 Millionen Euro für ihre Reparatur und Instandhaltung ausgegeben.

Im Sommer war auch bekannt geworden, dass es an 92 Prozent der Bahnhöfe kein Servicepersonal mehr gibt, das beispielsweise Fragen beantwortet oder Fahrgäste im Rollstuhl unterstützt. Die Bahn wies darauf hin, dass die Zahl der Servicemitarbeiter seit zehn Jahren konstant bei 3.000 liege. Das Personal werde an allen großen Bahnhöfen eingesetzt, an denen es viele Reisende und Besucher gebe, außerdem an wichtigen Umsteigepunkten und an Bahnhöfen, die für Urlauber von Bedeutung sind, sowie bei Großereignissen.

Es gebe auch rund 2.300 Reiseberater in Reisezentren sowie rund 2.000 Reinigungskräfte, hieß es. Neben 5.000 Bundespolizisten seien 4.000 Konzern-Sicherheitskräfte an den Bahnhöfen im Einsatz.

Mehr: Die Deutsche Bahn will sich auf Qualität und Kunden statt auf Rendite konzentrieren. Doch das größte Problem liegt eigentlich im Güterverkehr.

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