Versandhaus Otto will den Onlinehandel ankurbeln

Otto hat wieder besser Tritt gefasst. Die Umsätze des Handelsriesen steigen moderat, nur der Onlinehandel schwächelt. Hier will der Versandhändler Fahrt aufnehmen und mehr investieren.

Die 10 größten Onlinehändler in Deutschland
Apple Quelle: AP
Alternate.de Quelle: Screenshot
Platz 8: Conrad.de Quelle: Screenshot
Tchibo.de Quelle: dpa
Platz 6: Bonprix.de Quelle: Screenshot
Cyberport.de Quelle: Screenshot
Platz 4: Notebooksbilliger.de Quelle: Screenshot
Platz 3: Zalando.de Quelle: dpa
Platz 2: Otto.de Quelle: dpa
Amazon.de Quelle: dpa

Der Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto hat seine Umsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr steigern können. Nach vorläufigen Berechnungen erhöhte sich der weltweite Umsatz um 1,7 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. „In einem weltweit sehr wettbewerbsintensiven Umfeld konnte sich die Gruppe gut behaupten“, sagte Vorstandschef Hans-Otto Schrader. Alle Geschäftsbereiche - der Handel, die Finanzdienstleistungen und der Service - seien gewachsen und hätten ordentliche Gewinne erwirtschaftet.

Der Versandhauskonzern Otto will seinem zuletzt weniger dynamisch wachsenden Online-Geschäft mit neuen Investitionen zusätzlichen Schwung verleihen. Otto wolle bis 2015 rund 300 Millionen Euro in den Handel über das Internet investieren, teilte die Hamburger Gruppe am Freitag mit.

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Otto hatte im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/2013 ein Plus von sieben Prozent auf 5,7 Milliarden Euro im Online-Geschäft verbucht - in den vergangenen Jahren hatte Otto teils noch hohe zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Bis 2018 solle der Online-Umsatz auf acht Milliarden Euro in die Höhe geschraubt werden, kündigte das Unternehmen nun an.

Otto baut sein Internetgeschäft seit Jahren aus und sieht sich als zweitgrößter Onlinehändler hinter dem US-Konzern Amazon. Die 300 Millionen Euro sollen unter anderem in den Aufbau von Online-Unternehmen investiert werden.

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