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Vertrauliche Daten Rewe-Konzern wird von Datendieb erpresst

Ein Hacker hat vertrauliche Daten des Rewe-Konzerns gestohlen und versucht nun, den Handelsriesen zu erpressen. Der Unbekannte hat Geld gefordert und drohte damit, vertrauliche Daten zu veröffentlichen.

Was uns beim Einkaufen wichtig ist
Eine Studie im Auftrag des Verbandes der führenden PR Agenturen Deutschlands (GPRA) hat das Kaufverhalten in Supermärkten untersucht. Nur 35 Prozent der Verbraucher kaufen ein Produkt, weil es ein Bio-Siegel trägt. Quelle: dpa
36 Prozent der Käufer ist es wichtig, dass die Werbung ansprechend gestaltet ist. Quelle: dpa
51 Prozent der Verbraucher vertrauen Handelsmarken wie "Tip", "Ja" und "Gut und günstig". Quelle: dpa
59 Prozent kaufen vorbehaltlos traditionelle und klassische Marken. Quelle: dpa/dpaweb
67 Prozent vertrauen auf Lebensmittel, die aus ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt sind. Quelle: dpa
68 Prozent kaufen unbesorgt Lebensmittel, wenn sie wissen, dass sie aus Deutschland kommen. Quelle: dpa
Für 78 Prozent müssen Lebensmittel aus regionalem Anbau oder regionaler Produktion kommen. Quelle: dpa

Ein Unbekannter hat dem Lebensmittelkonzern Rewe mit der Veröffentlichung von Interna gedroht. Einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung bestätigte ein Sprecher des Unternehmens am Montagabend. Der Unbekannte habe das private Email-Account eines Aufsichtsratsmitgliedes gehackt. "Die Rewe Group hat Kenntnis darüber erhalten, dass ein Unbekannter den privaten E-Mail-Account eines Aufsichtsratsmitglieds gehackt hat", erklärte der Einzelhandelsriese am Dienstag. Es seien Daten entwendet worden, die im Unternehmen vertraulich behandelt wurden. Der Unbekannte habe Geld gefordert und gleichzeitig gedroht, die vertraulichen Informationen zu veröffentlichen. Auf diesem Wege habe er Informationen erhalten, die zwar im Unternehmen vertraulich behandelt wurden, die aber in keiner Weise dazu geeignet seien, Rewe unter Druck zu setzen, sagte der Sprecher. Ob und wie der Konzern auf die Drohung reagiert hat, wollte er nicht kommentieren.

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Rewe wolle sich dem aber nicht beugen: "Die mit krimineller Energie beschafften Daten beziehungsweise Informationen sind zwar unternehmensintern, aber in keiner Weise dazu geeignet, Druck auf unser Unternehmen auszuüben", unterstrich er. Die Polizei ist eingeschaltet. Es gebe ein Ermittlungsverfahren, sagte eine Sprecherin. Hacker greifen immer wieder Unternehmen an - um Kundendaten zu stehlen oder um an andere vertrauliche Informationen zu gelangen.

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