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Vollautomat oder Mokkakännchen? Die besten Kaffeemaschinen im Vergleich

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Von der Herdkanne zum Vollautomaten

Herdkanne oder Mokkakännchen

Die achteckige Mokkakanne von Bialetti ist seit Jahrzehnten der Klassiker der Kaffeekultur. Die zweiteilige Aluminium-Kanne wird unten mit Wasser befüllt, in der Mitte befindet sich der Sieb mit Kaffee. Stellt man die Kanne auf den Herd, dann steigt das kochende Wasser nach oben, nimmt das Aroma des Kaffeepulvers mit und fließt durch ein Röhrchen in die obere Kanne. Für die Herdkanne darf der Kaffee nicht ganz so fein gemahlen sein wie für die Espressomaschine.

Da die Mokkakanne die berühmten neun Bar Druck nicht erreicht, produziert sie keinen echten Espresso, aber immerhin einen leckeren und aromatischen Kaffee mit viel Italien-Flair. Ein Vorteil der Herdkanne ist, dass sie leicht zu bedienen, langlebig und ebenso leicht zu reinigen ist. Nur den Dichtungsring müssen Sie alle paar Jahre auswechseln.

French Press

Diese Zubereitungsart wird auch Pressstempel genannt. Der Kaffee wird recht grob gemahlen, dann das heiße Wasser eingefüllt.  Nach spätestens vier Minuten drückt man den Siebstempel nach unten. Abhängig von der Wasserqualität erzeugt die French Press wohlschmeckenden, aromatischen Kaffee.

Siebträgermaschine

Für echte Espresso-Liebhaber führt an ihr kein Weg vorbei. Das liegt vor allem an den bereits erwähnten neun Bar Druck. Hochwertige Maschinen erzeugen sogar bis zu 15 Bar Pressdruck am Siebträger. Für diesen Maschinentyp muss der Espresso sehr fein und sehr gleichmäßig gemahlen sein, und mit dem sogenannten Tamper, einem kreisrunder Stempel, in den Siebträger gedrückt werden. Nur so kann das Wasser gleichmäßig und ohne "Tunnel" zu bilden das Kaffeepulver durchqueren und dabei möglichst viele Aromen mitnehmen. Gute Espresso-Maschinen feuchten das Kaffeepulver vorher an, damit es aufquellen kann. In der Regel sind die Siebträgermaschinen auch mit einer Milchschaumdüse ausgestattet. Das ist aber nicht unbedingt nötig, den Milchschaum könnte man sich auch mit einem separaten Gerät herstellen.

Welcher Kaffeetyp sind Sie?
Ohne kommen die Deutschen nicht aus dem Bett: Eine Tasse Kaffee gehört für fast zwei Drittel der Bundesbürger (63,6 Prozent) zum Start in den Tag. Laut dem Deutschen Kaffeeverband verbrauchten die Deutschen vergangenes Jahr 6,4 Kilogramm Rohkaffee - im internationalen Vergleich liegen sie damit auf Platz sieben. Die Finnen haben es mit 12,01 Kilogramm Kaffee auf Platz eins geschafft. Grund genug für die Redaktion von brandeins Wissen, das Magazin "Kaffee in Zahlen" herauszugeben. Demnach gibt es verschiedene Kaffeetypen, wie beispielsweise den... Quelle: dpa
Mit Kaffee, Filtertüte und Filter wird eine Tasse Kaffee aufgebrüht Quelle: dpa
Paar in einem Schlafzimmer Quelle: gms
Zuckerverpackungen mit der Aufschrift "Suedzucker" l Quelle: dapd
two cats sitting in the Cats Coffee House 'Neko' in Vienna, Austria, Quelle: dpa
Mit Elvis zum Frühstück: WMF rockt die IFA und bringt Entertainment in die Küche! Neben zahlreichen neuen Serien rund um Frühstück und Kaffee ist das besondere Highlight bei WMF die Only you! Quelle: obs
 A cappuccino is prepared at a Nairobi Java House outlet in Nairobi Quelle: REUTERS

Siebträgermaschinen sind wegen der aufwendigen Konstruktion relativ teuer, einfachere Modelle gibt es bereits ab 200 Euro. Spitzenmodelle kosten 2000 Euro und mehr. Wer sich für ein Gerät unter 300 Euro entscheidet, sollte auf die Verarbeitung achten. Bei manchen Modellen muss man die ganze Maschine festhalten, wenn man den Siebträger einsetzt.

Ein wichtiger Aspekt beim Kauf ist das Betriebsgeräusch. Wer sich immer morgens um sieben seinen Frühstückskaffee zubereitet, sollte darauf achten, dass Mahlwerk und die Pumpe der Espressomaschine einigermaßen dezent arbeiten. Sonst wird auch der noch schlafende Partner hellwach, und das ganz ohne Kaffee.

Ein Spezialtyp der Siebträgermaschine ist die Maschine mit Handhebel. Diese ist wesentlich leiser, da man den Druck auf den Siebträger eben mit der Hand und ohne elektrische Pumpe herstellt - eine Maschine für echte Kenner.

Bei allen Siebträgermaschinen müssen Sie mit einer gewissen Einarbeitungszeit rechnen. Auspacken, einschalten und leckeren Espresso schlürfen, das funktioniert hier nicht. Oftmals dauert es einige Wochen, bis Sie das richtige Feingefühl für die Zubereitung des optimalen Espresso entwickelt haben.

Vollautomat

Dieser Maschinentyp ist vor allem in Büros beliebt. Er produziert alle möglichen Sorten auf Knopfdruck, inklusive Milchschaum. Die Kaffeequalität ist meistens sehr gut, kann aber nicht mit der einer guten Siebträgermaschine mithalten. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass auch die Wartung und Reinigung einigermaßen unkompliziert abläuft.

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