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Warenhaus-Gruppe Galeria Karstadt Kaufhof soll offenbar Staatskredit bekommen

Der Kaufhausriese und die Bundesregierung haben sich einem Bericht zufolge auf einen Hilfskredit geeinigt. Zum Beginn der Krise hatte sich Galeria Karstadt Kaufhof schon einmal um Gelder bemüht.

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Die Warenhauskette hatte sich bereits zu Jahresbeginn in Eigenregie in ein Schutzschirmverfahren begeben. Quelle: dpa

Der kriselnde Warenhausriese Galeria Karstadt Kaufhof könnte einem Medienbericht zufolge in der Corona-Pandemie staatliche Hilfe erhalten. Der Konzern habe Hilfen beantragt und habe gute Chancen, diese auch zu bekommen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Freitag laut der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Entscheidung werde bald erwartet.

Zuvor hatte bereits das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet, Galeria habe sich mit der Bundesregierung grundsätzlich auf einen Staatskredit verständigt. Die Transaktion sei aber noch nicht endgültig bewilligt. Dem Insider zufolge geht es bei dem Kredit um mehrere Hundert Millionen Euro. Das Bundeswirtschaftsministerium wollte sich ebenso wie ein Sprecher des Warenhauskonzerns nicht äußern. Vom Galeria-Eigner Signa war keine Stellungnahme erhältlich.

Der Konzern hatte sich Insidern zufolge bereits zu Beginn der Coronakrise erfolglos um Staatshilfen bemüht und war dann in ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung geflüchtet. Nach dem Ende des Insolvenzverfahrens im September hatte das Unternehmen auf einen Neubeginn gesetzt. Die Gruppe hatte 40 der 170 Warenhäuser in Deutschland geschlossen und hunderte Mitarbeiter entlassen. Der aktuelle Lockdown mit den behördlich verordneten Schließungen seiner Filialen trifft den Warenhausriesen erneut empfindlich.

Der Gesamtbetriebsrat von Galeria Karstadt Kaufhof hatte die Politik zum Dialog über „tragfähige Lösungen“ aufgefordert. Galeria Karstadt Kaufhof gehört ebenso wie zahlreiche der Warenhaus-Immobilien der Signa Holding des österreichischen Investors Rene Benko.

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