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Warenhauskonzern Kaufhof-Chef muss nach abgeschlossener Fusion mit Karstadt gehen

Für Kaufhof-Chef Roland Neuwald gibt es nach der Fusion mit Karstadt keine Zukunft mehr. Auch die anderen Vorstände müssen offenbar gehen – mit einer Ausnahme.

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Hat keinen Platz im neuen Warenhauskonzern. Quelle: dpa

Berlin Der Warenhauskonzern Karstadt greift nach dem Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Galeria Kaufhof im Top-Management durch. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa müssen alle Vorstände ihren Hut nehmen – mit einer Ausnahme.

Für den Chef von Galeria Kaufhof, Roland Neuwald, gibt es im Konzern keine Zukunft mehr, genauso wie für die Geschäftsführer Edo Beukema, Klaus Hellmich und Peter Herlitzius. Einzig Finanzchef Guido Mager bleibe auf seiner Position, hieß es im Umfeld des Unternehmens. „Der macht einen guten Job“, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ über den Abgang von Neuwald berichtet.

Die Eigentümer von Galeria Kaufhof und Konkurrent Karstadt hatten vor einigen Wochen beschlossen, ihre beiden Warenhausketten zu verschmelzen. Das Kartellamt hat dem Deal bereits zugestimmt. Am Freitag soll das sogenannte Closing folgen, also der formale Abschluss des Deals. Die operative Führung des fusionierten Unternehmens wird Karstadt-Chef Stephan Fanderl übernehmen. Die frei werdenden Posten im Top-Management bei Galeria Kaufhof sollen Karstadt-Leute übernehmen.

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