Welthandel Reederei Maersk warnt: Schanghai-Lockdown treibt Transportkosten hoch

Der Corona-Lockdown in der chinesischen Hafenstadt Schanghai wird für den Welthandel zum Problem. Die Reederei Maersk warnt vor hohen Transportkosten.

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Die Reederei sieht große Probleme durch den Corona-Lockdown in Schanghai. Quelle: AP

Die weltweit zweitgrößte Containerreederei Maersk warnt wegen des Corona-Lockdowns in der chinesischen Wirtschafts- und Hafenmetropole Schanghai vor steigenden Transportkosten. „Der Lkw-Verkehr in und aus Schanghai wird bis zum 5. April aufgrund der vollständigen Abriegelung der Stadtteile Pudong und Puxi um 30 Prozent eingeschränkt sein“, teilte das dänische Unternehmen seinen Kunden mit.

Die Lagerhäuser in Schanghai dürften noch bis Freitag geschlossen bleiben. „Infolgedessen wird es zu längeren Lieferzeiten und einem möglichen Anstieg der Transportkosten wie Umleitungsgebühren und Autobahngebühren kommen“, schrieb Maersk.

Das in den USA beheimatete und auf Frachttransport und Lagerhaltung spezialisierte Unternehmen Seko Logistics geht ebenfalls von Umleitungen aus. Fabriken in der benachbarten Provinz Zhejiang hätten sich dafür entschieden, ihre Fracht über den Hafen von Ningbo und nicht über Schanghai zu transportieren. „Wir rechnen mit einem starken Anstieg der Luftfrachtraten ab heute“, erklärte Seko. „Wir haben heute bereits einige sehr hohe Angebote für Anfragen nach Europa erhalten.“

Die Behörden der 26-Millionen-Einwohner-Stadt hatten am Montag mit einem zweistufigen Lockdown begonnen, der erst wenige Stunden zuvor angekündigt worden war.

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