Werner knallhart
Ein Ventilator. Quelle: imago

Warum sind Ventilatoren so hässlich?

Toaster, Backöfen, Wasserkocher: Das Design praktisch aller elektrischen Geräte hat große Sprünge gemacht. Nur Kühlgeräte sehen seit jeher blöd aus. Und so schwitzen viele lieber, statt sich das Ambiente zu versauen.

Wir hier in Deutschland leben in einer kühl- und heiztechnisch komplizierten Klimaecke. Während die Dänen ihr Glück kaum fassen können, wenn es in ihrer Bude für zwei, drei Tage im Sommer mal wärmer als 25 Grad ist, ohne dass künstlich geheizt werden muss, gibt es in Spanien so manche Altbauwohnung ohne Zentralheizung. Und im Sommer wird mit Klimaanlagen gekühlt.

In Deutschland ist das so eine Sache. Die Heizung ist gesetzt, ist klar. Aber lohnt sich im Sommer eine Klimaanlage? Die meisten Bauherren sagen: Nö. Und so strotzen die Prospekte von Saturn, Mediamarkt und Expert vor mobilen Klimaanlagen, die alle aussehen wie ein Alienstatist aus Star Wars, der bei einer Wimmelbild-Einstellung kurz durchs Bild surren darf.

Diese Dinger haben alle ein Problem: Wohin mit der Abwärme? Viele kennen das aus dem Büro: Plötzlich stehen die mobilen Klimaanlagen wieder da. Wer so ein Vieh in sein Büro zerrt und benutzen will, muss mindestens einen Schlauch durchs Fenster raushängen. Im dümmsten Fall sammelt sich über den heißen Sommertag hinweg Kondenswasser irgendwo im Gerät und wenn man zum Feierabend alles wieder zusammenräumt, kippt man sich dieses Wasser im breiten Strahl über die nagelneuen sommerlichen Wildlederslipper. Sie merken, ideal ist das nicht.

Der größte Nachteil solcher Geräte ist allerdings: Durchs halb geöffnete Fenster kommt direkt wieder Hitze rein. Das ganze System ist einfach doof.

Dabei gibt es ja eigentlich eine geniale Alternative: Verdunstungskälte. Der Schweiß-wegpuste-Effekt. Schon ein leichter Luftzug reicht aus, und es geht uns besser.

Nun könnten etwa gewiefte Personalabteilungen faltbare Luftfächer bestellen, mit denen sich die Belegschaft zwischendurch immer mal wieder selbst herrlich kühlende Luft zufächeln könnte. Hübsche Dinger mit motivierenden Sprüchen drauf, irgendwas mit cool bleiben und so. Nachteil: Leute, die sich selber Luft zufächeln, sehen immer aus wie kurz vor dem Kreislaufzusammenbruch. Vor allem, weil sie immer noch dazu schnaufen: „Puuuh!“

Das zieht die ganz Stimmung runter. Nein, die Personalabteilungen wären also gar nicht so gewieft. Die Lösung lautet: Standventilatoren. Das gilt fürs Büro wie fürs Zuhause. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom als Klimaanlagen, wiegen einen Bruchteil und die Atemluft wird nicht so trocken. Gruß an alle Kontaktlinsenträger.

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EntspannendDas Design der Handbrause Axor Raindance von Hansgrohe folgt mit ihrem abgerundeten, flächigen Kopf und dem kurzen Griff dem Wunsch nach einer großzügigen Kopfbrause mit ruhigem, leisem, weichem Streichelstrahl, der den Körper großflächig benetzt, sodass die Tropfen nach dem Anprall nicht von der Haut wegspritzen, sondern an ihr herabfließen. Der Vorteil: Die Brause verbraucht weniger Wasser, die Strahlarten lassen sich durch eine Drucktaste leicht umstellen, das Design behält bei aller minimalistischen Klarheit eine gewisse Weichheit. Quelle: PR
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Allerdings: Gucken Sie sich diese Dinger mal an und probieren Sie sie aus. Die meisten haben nur drei Stufen, von denen bereits Stufe 1 derart kräftig pustet, dass es in Großraumbüros immer einen gibt, der auf Nierenbeckenentzündungen zu sprechen kommt.

Bei Stufe 3 werden die Geräte so laut, dass sie eigentlich nur zum Betontrocknen in unbewohnten Rohbauten zu verwenden sind. Und wenn man dann noch den Schwenkmechanismus einschaltet, indem man diesen sich drehenden Knubbelstab hinten reindrückt, fängt die grobe Oszillier-Mechanik selbst bei neuen Geräten nach wenigen Stunden an zu rappeln. Und man kann nicht anders, als mitzuzählen: Gleich macht es wieder Klickkrack. Drei, zwo, eins.

Das stört im Büro beim Tippen und zu Hause beim Fernsehen.

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