Zugverkehr Unwetterschäden auf 1000 Streckenkilometern: Einschränkungen im Bahnverkehr bis Montagnachmittag

Bahnreisende müssen sich in den nächsten Stunden auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Vor allem im Norden gibt es noch erhebliche Probleme.

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Der Norden ist besonders stark vom Unwetter betroffen gewesen. Quelle: dpa

Wegen Unwetterschäden müssen Bahnreisende weiter mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Derzeit gebe es noch auf mehr als 1000 Streckenkilometern Schäden, teilte die Bahn am Sonntagmorgen mit. Bis mindestens Montagnachmittag werde es starke Beeinträchtigungen geben.

Rund 2000 Einsatzkräfte seien rund um die Uhr im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und Oberleitungen zu reparieren. Das Zugangebot solle Schritt für Schritt hochgefahren werden, kündigte die Bahn an.

Im Fernverkehr gab es vor allem im Norden Deutschlands am Sonntag noch erhebliche Probleme. Der Regionalverkehr konnte nach Angaben der Bahn hingegen auf den meisten betroffene Strecken wieder aufgenommen werden. Auch im Fernverkehr seien einzelne ICE-Züge zwischen Berlin über Hannover nach Nordrhein-Westfalen unterwegs. Auch auf der Strecke München, Hannover, Bremen und Hamburg gebe es einzelne Züge. Die Strecke Berlin - Leipzig/Halle (Saale) ist nach Angaben der Bahn seit Samstagabend wieder frei.

Die Bahn riet Fahrgästen, Reisen in den betroffenen Regionen zu vermeiden, insbesondere nach Hamburg. Vor dem Fahrtantritt empfahl sie, sich bei der kostenlosen Sonderhotline unter 08000 99 66 33 zu informieren.

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