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Handelskonzern Arcandor überprüft umstrittene Immobiliengeschäfte

Um „auch nur den Ansatz des Verdachts einer Interessenverquickung“ zu beseitigen, lässt der Essener Handels- und Touristikkonzern Arcandor die umstrittenen Immobiliengeschäfte mit den Oppenheim-Esch-Fonds nun von einer unabhängigen Anwaltskanzlei überprüfen.

„Wir lassen die Immobilientransaktionen noch mal extern analysieren, um sie auf juristische Richtigkeit zu überprüfen“, heißt es im Konzernumfeld. 

Hintergrund: Der Arcandor-Vorgänger KarstadtQuelle hatte 2002 und 2003 zunächst fünf Immobilien an die gemeinsame Fondsgruppe der Privatbank Sal. Oppenheim und des Troisdorfer Projektentwicklers Josef Esch verkauft und später zu außergewöhnlich hohen Mieten an KarstadtQuelle zurückvermietet.

Von diesem Geschäft profitierte indirekt auch der spätere Konzernchef Thomas Middelhoff. Middelhoff hatte sich vor seiner Zeit bei Arcandor an vier Oppenheim-Esch-Immobilienfonds beteiligt.

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