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Immobilienbank Bei der HRE geht es langsam aufwärts

Die Hypo Real Estate kommt Schritt für Schritt voran auf dem Weg in einer gesunde Zukunft. Die verstaatlichte Immobilienbank hat im zweiten Quartal Gewinn geschrieben. Das beruhigt auch den Steuerzahler.

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Die Zentrale der Hypo Real Quelle: dapd

Die Hypo Real Estate (HRE) ist weiter auf dem Weg der Besserung. Die künftige Kernbank pbb erzielte das vierte Quartal in Folge einen Gewinn. Für April bis Juni wurden vor Steuern 68 Millionen Euro ausgewiesen, nachdem im Jahr zuvor noch ein Verlust von 175 Millionen zu Buche stand, wie die HRE am Donnerstag in München mitteilte. Hauptgrund für die Wende waren höhere operative Einnahmen und eine fast auf null zurückgeschraubte Risikovorsorge für faule Kredite.

Pbb ist neuer Kern

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) ist der neue Kern der in der Finanzkrise gestrauchelten HRE, der mit stabilen Gewinnen nun Investoren anlocken und damit eine Privatisierung für den Bund möglich machen soll. Dies soll unter der Verantwortung der Vorstandschefin Manuela Better erfolgen, deren Vertrag gerade um fünf Jahre bis Anfang 2017 verlängert worden ist.

Bad Bank macht HRE profitabel

Auf dem Weg zu einem Verkauf oder Börsengang will die pbb wieder wachsen. Im zweiten Quartal 2011 ging sie ein Neugeschäft von 1,9 Milliarden Euro ein, im Halbjahr sind es 4,1 Milliarden. Der Großteil davon entfällt auf die Immobilienfinanzierung, ein kleinerer Teil auf den öffentlichen Sektor, wo beispielsweise der Bau von Altersheimen, Schulen und Krankenhäusern finanziert wird. Nach der Auslagerung der gefährlichsten Wertpapiere in eine Bad Bank ist auch der HRE-Konzern wieder profitabel und kam im zweiten Quartal auf einen Vorsteuergewinn von 53 (Vorjahr: minus 395) Millionen Euro.

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