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120.000 Beschäftigte VW einigt sich mit IG Metall im Haustarifstreit

Nach vier Verhandlungsrunden können der Autobauer und die Gewerkschaft auch die letzten Knackpunkte ausräumen. Der neue Tarifvertrag steht.

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120.000 VW-Mitarbeiter bekommen höhere Löhne. Quelle: dpa

Hamburg/Langenhagen Bei den Tarifverhandlungen für die rund 120.000 Beschäftigten von VW haben Konzern und Gewerkschaften eine Einigung erzielt. Das teilte die IG Metall am Mittwochmorgen nach der vierten Verhandlungsrunde in Hannover mit.

Details wurden zunächst nicht genannt. Stattdessen wollen IG-Metall-Verhandlungsführer und Bezirksleiter Thorsten Gröger sowie VW-Verhandlungsführer und Marken-Personalchef Martin Rosik am Mittwoch ab 10 Uhr auf einer Pressekonferenz informieren.

VW hatte zuletzt angeboten, die Löhne ab Mai 2018 um 3,5 Prozent und ein Jahr später nochmal um zwei Prozent anzuheben, bei einer Gesamtlaufzeit eines neuen Tarifvertrages von 30 Monaten. Die IG Metall forderte sechs Prozent höhere Löhnen sowie eine Garantie für den Erhalt von Ausbildungsplätzen.

Gröger war mit der Erwartung in die vierte Verhandlungsrunde gegangen, dass „Volkswagen uns große Schritte entgegenkommt“. Rosik erwartete beim Ergebnis eine Orientierung am Tarifabschluss in der Fläche. Knackpunkt in den Gesprächen war zuletzt die von der Gewerkschaft verlangte Verbesserung der Altersvorsorge.

Der VW-Haustarif ist Deutschlands größter Firmentarif. Er gilt für rund 120.000 Beschäftigte in den sechs westdeutschen VW-Werken Emden, Hannover, Wolfsburg, Salzgitter, Braunschweig und Kassel sowie bei der VW-Finanztochter.

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