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Abwärtstrend Auch 2019 gibt es weniger Aufträge im Maschinenbau

Die deutschen Maschinenbauer konnten 2019 erneut weniger Aufträge entgegennehmen. Das hat politische Gründe – und soll sich zunächst nicht bessern.

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Die Bestellungen aus dem Inland und Ausland sanken um jeweils 9 Prozent. Quelle: dpa

Globale Handelskonflikte, das Brexit-Drama und der Strukturwandel in der Autoindustrie haben die Geschäfte der deutschen Maschinenbauer 2019 belastet. Verunsicherte Kunden hielten sich mit Bestellungen zurück. Der Auftragseingang sank gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 9 Prozent, wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

„Zusammengefasst war 2019 ein konjunkturell trübes Jahr für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland“, sagte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. „Insbesondere internationale Handelsstreitigkeiten, zunehmender Protektionismus und das Brexit-Abenteuer sowie der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie haben zu Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung geführt“, erläuterte Wortmann.

Die Bestellungen aus dem Inland sowie dem Ausland sanken um jeweils 9 Prozent. In diesem Jahr erwartet die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie keine durchgreifende Besserung. Der VDMA ging zuletzt davon aus, dass die Produktion bereinigt um Preiserhöhungen (real) um etwa zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr schrumpft nach einem Rückgang von ebenfalls rund zwei Prozent 2019.

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