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Airbus' Antwort auf den Dreamliner Qatar Airways hat den ersten A350 erhalten

Ein Meilenstein für Airbus: Qatar Airways hat in Toulouse das erste Exemplar des neuen A350 übernommen. Das Langstreckenflugzeug ist die wichtigste Waffe der Europäer im Kampf gegen US-Konkurrent Boeing.

Was der neue A350 alles aushalten muss
Foto von Airbus 350 Quelle: Presse
Foto von Airbus 350 Quelle: Presse
November 2013: Flugtests am LimitIm Herbst bringen die Tespiloten den Flieger an die Belastungsgrenze. Sie fliegen erst so langsam, dann so schnell, dass der tragende Luftstrom fast abreißt und die Flügel flattern. Dann kommt ein zu steiler Start bei dem das Heck aufsetzt und ein sicherheitshalber montierter Dorn Funken sprüht. Video zum VMU-Test Quelle: Screenshot
April 2014: PanikübungIn der Airbus-Basis in Hamburg schaffen es fast 400 Insassen, die Maschine in nur 90 Sekunden zu verlassen. Weil bei Notlandungen oft Ausgänge blockiert sind, öffnen sich bei dem Test nur vier der acht Türen. Quelle: dpa
Foto von Airbus 350 Quelle: Presse
Foto von Airbus 350 Quelle: Presse
Foto von Airbus 350 Quelle: Presse

Ihre Exzellenz hat ein neues Spielzeug: Mit rund drei Wochen Verspätung hat Airbus die erste A350-Maschine an die Fluglinie Qatar Airways von Scheich Akbar Al Baker übergeben. Der Airline-Chef nannte es einen stolzen Augenblick, „dieses Flugzeug der neuesten Generation in unserer schnell wachsenden Flotte willkommen zu heißen“. Den ersten kommerziellen Flug soll die A350 am 15. Januar von Doha nach Frankfurt absolvieren, kündigte Al Baker an.

Die Übergabe ist aber vor allem ein wichtiger Meilenstein für den europäischen Flugzeugbauer: Airbus-Chef Fabrice Brégier sprach von einem „historischen Tag“ für das Unternehmen. Der A350 ist eine bedeutende Waffe im Wettkampf mit dem amerikanischen Konkurrenten Boeing.

A350 - neuer Hoffnungsträger von Airbus


Im Jahresvergleich liegt Boeing bei den Nettoaufträgen vorne. Während Airbus mehr Standardrumpfflugzeuge verkauft als sein US-Konkurent, punktet Boeing derzeit insbesondere auf dem profitablen Markt der Großraummaschinen. Der 787 Dreamliner ist bereits seit mehr als drei Jahren auf dem Markt. Auch der 767 und vor allem der neue 777X sorgten bei Boeing für volle Auftragsbücher.


Airbus hingegen hatte unter anderem mit einer Stornierung einer großen A350-Bestellung von Emirates zu kämpfen. Große Probleme gibt es beim A380 – der Flieger verkauft sich sehr viel schlechter, als erhofft.
Die wirtschaftlichen Hoffnungen ruhen deshalb vor allem auf dem zweistrahligen A350, der Antwort auf den Dreamliner.

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Airbus und Boeing haben mit ihren beiden Langstreckefliegern Neuland betreten und die Technik deutlich weiterentwickelt. Die Maschinen bestehen zu großen Teilen aus kohlefaserverstärkten Kunststoffen, die sie deutlich leichter machen, und verfügen über hocheffiziente Triebwerke.

Die Flugzeugbauer versprechen den Airlines mit den neuen Maschinen Einsparungen von bis zu 25 Prozent Treibstoff und deutlich niedrigere Wartungskosten im Vergleich zu den Vorgängermodellen.

Mit Material von dpa

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