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Akorn Fresenius vor Milliardengebot für US-Generikahersteller

Stephan Sturm macht ernst: Der Fresenius-Chef hatte erst vor kurzem weitere Übernahmen angekündigt. Jetzt scheint es soweit zu sein. Der Dax-Konzern will offenbar für den US-Generikakonzern Akorn bieten.

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Der Dax-Konzern steht offenbar vor einem weiteren Zukauf. Quelle: Reuters

New York Der Gesundheitskonzern Fresenius erwägt einem Medienbericht zufolge ein Gebot für den US-Generikahersteller Akorn. Die beiden Unternehmen führten derzeit Gespräche darüber, berichtet die Agentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden.

Akorn hat eine Marktkapitalisierung von 3,7 Milliarden Dollar. Vertreter von Fresenius und Akorn waren zunächst nicht zu erreichen. Akorn-Aktien sprangen im späten US-Handel rund 19 Prozent in die Höhe.

Fresenius-Chef Stephan Sturm hatte erst vor kurzem gesagt, dass nach dem Kauf des spanischen Klinikbetreibers Quironsalud der Übernahmehunger noch nicht gestillt sei. Das Unternehmen sei offen für weitere milliardenschwere Akquisitionen. Der langjährige Finanzvorstand hat im Juli 2016 die Nachfolge von Ulf Mark Schneider angetreten. Gut zwei Monate später folgte die 5,8 Milliarden Euro schwere Übernahme von Quironsalud.

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