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Alstom-Siemens-Deal Französische Gewerkschafter fürchten um Jobs

Die geplante Zugallianz von Siemens und Alstom hat am Donnerstag für Proteste in Frankreich gesorgt. Gewerkschafter fürchten einen Stellenabbau. Sie sehen auch den französischen Staat in der Pflicht.

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Die Zugallianz aus Siemens und dem französischen Konzern Alstom sorgt für Proteste. Quelle: dpa

Paris Aus Sorge vor Jobverlusten bei der Zugallianz von Siemens und Alstom haben französische Gewerkschafter in Paris demonstriert. Schätzungsweise zwischen 100 und 200 Menschen versammelten sich am Donnerstag vor dem französischen Wirtschaftsministerium. Der für Alstom zuständige Gewerkschafter Claude Mandart von der CFE-CGC sagte, der französische Staat solle sich für härtere Garantien zum Erhalt der Beschäftigung einsetzen.

Die Gewerkschaft CGT geht noch weiter: Alstom werde Siemens geschenkt, kritisierte der Gewerkschaftsfunktionär Boris Amoroz. Die CGT fordert, dass der französische Staat wieder bei Alstom einsteigt und beide Unternehmen eine andere Form der Partnerschaft anstreben.

Die Unternehmen hatten im September angekündigt, die Siemens-Zugsparte mit Alstom zusammenzulegen. Damit wollen sie vor allem der Konkurrenz aus China die Stirn bieten. Der deutsche Siemens-Konzern übernimmt die Mehrheit an dem neuen Branchenschwergewicht; das hatte in Frankreich für Diskussionen gesorgt. Das Geschäft soll Ende des kommenden Jahres abgeschlossen werden. Nach Angaben der IG Metall hatten die Unternehmen einen Kündigungsverzicht für mindestens vier Jahren zugesichert.

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