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Anlagenbauer Gea muss rund 248 Millionen Euro abschreiben

Schwache Geschäfte der Tochter Pavan im vierten Quartal belasten Gea. Der MDax-Konzern hatte das italienische Unternehmen im November 2017 übernommen.

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Maschinenbauer Gea kann mit mehr Aufträgen glänzen Quelle: dpa

Für den Anlagenbauer Gea hat die Übernahme der italienischen Pavan-Gruppe ein teures Nachspiel. Gea müsse wegen der schwachen Geschäftsentwicklung der Tochter im vierten Quartal eine nichtzahlungswirksame Wertminderung in Höhe von rund 248 Millionen Euro vornehmen, teilte der Konzern am Montag mit.

„Die aktuelle Geschäftsplanung für die Pavan Gruppe liegt weiterhin deutlich unter dem zum Kaufzeitpunkt angenommenen Businessplan. Dies führt zu einer vollständigen Wertminderung des Goodwills der Pavan Gruppe.“ Der MDax-Konzern hatte im November 2017 das italienische Unternehmen erworben, das auf Mahltechnologien zur Verarbeitung von Teigwaren spezialisiert ist.

Mit seinen Restrukturierungsprogrammen kommt Gea nach eigener Aussage derweil zügig voran, wodurch sich allerdings die Belastung für das operative Ergebnis (Ebitda) 2019 von zunächst angenommenen bis zu 55 Millionen Euro auf rund 105 Millionen erhöhe. Auf die Prognose habe auch dies keine Auswirkungen.

Nach vorläufigen Zahlen habe Gea wie erwartet 2019 seinen Umsatz auf 4,88 Milliarden Euro leicht erhöht. Das Ebitda vor Restrukturierungsaufwand dürfte zwischen 470 bis 480 Millionen Euro gelegen haben. Den kompletten Bericht für 2019 will Gea am 17. März veröffentlichen.

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