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Areva Atomkonzern mit rund fünf Milliarden Verlust

Ein Verlust von 4,9 Milliarden Euro: Abschreibungen und Rückstellungen drücken den französischen Atomkonzern Areva tief in die Miesen. Auch Energiewende und die Lage auf dem Strommarkt belasten das Unternehmen.

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Atomkonzern Areva leidet unter den Folgen der Fukushima-Atomkatastrophe, die zu weniger AKW-Neubauten führte. Quelle: AFP

Paris Der französische Atomkonzern Areva hat im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen einen Nettoverlust von 4,9 Milliarden Euro erlitten. Vor allem Abschreibungen und Rückstellungen hätten dazu geführt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die endgültigen Zahlen will es am 4. März vorlegen. Dann soll auch eine neue Strategie präsentiert werden.

Areva leidet unter den Nachwehen der Fukushima-Atomkatastrophe, die zu weniger AKW-Neubauten führte. Zudem belastet die gespannte Lage auf dem Strommarkt, weswegen viele Versorger bei Wartungsaufträgen sparen. Im Zusammenhang mit Verzögerungen beim Bau eines neuen Blocks für ein finnisches AKW in Zusammenarbeit mit Siemens hat Areva bereits Milliardenbeträge zurückgelegt.

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