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Arzneimittelhersteller Stada beantragt Wechsel in den General Standard

Nach der Übernahme durch einen Finanzinvestor wechselt Stada in das Börsensegment General Standard. Dadurch will das Unternehmen Geld sparen.

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2017 hatte der Finanzinvestor Bain und Cinven Stada übernommen. Durch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, den die Aktionäre im Februar absegneten, wird dem neuen Eigentümer ein Zugriff auf die Kassen ermöglicht. Quelle: dpa

Berlin Nach der Übernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven peilt der Arzneimittelhersteller Stada einen Wechsel in das Börsensegment General Standard an. Stada habe beschlossen, bei der Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse zeitnah den Ausstieg aus dem regulierten Markt (Prime Standard) zu beantragen, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit.

Mit einem Wechsel in den General Standard erfüllt Stada die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im MDax nicht mehr.

Durch den Wechsel des Börsensegments würden bestimmte Berichts- und Veröffentlichungsanforderungen entfallen. Dadurch könne die Gesellschaft Geld sparen. Der Ausstieg aus dem Prime Standard wird drei Monate nach der Veröffentlichung der Entscheidung der Börse wirksam.

Bain und Cinven hatten Stada 2017 für mehr als fünf Milliarden Euro übernommen. Anfang Februar segneten die Stada-Aktionäre einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ab, der den Zugriff der neuen Eigentümer auf die Kasse des Unternehmens ermöglicht.

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