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Arzneimittelhersteller Stada interessiert an Bristol-Myers-Tochter in Frankreich

Bristol Myers: Stada interessiert an Übernahme Quelle: dpa

Stada hat ein unverbindliches Gebot für das Geschäft von Bristol-Myers mit frei verkäuflichen Arzneimitteln in Frankreich abgegeben. Aber auch die Rivalen Mylan und Pierre Fabre haben laut Insidern Interesse bekundet.

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Der hessische Generika-Hersteller Stada ringt Insidern zufolge mit mehreren Finanzinvestoren um die Übernahme einer französischen Tochter des amerikanischen Pharma-Riesen Bristol-Myers Squibb. Stada habe neben BC Partners, CVC Capoital Partners und PAI Partners ein unverbindliches Gebot für das Geschäft von Bristol-Myers mit frei verkäuflichen Arzneimitteln in Frankreich abgegeben, das unter dem Namen Upsa firmiert, sagten mehrere mit dem Bieterprozess vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Auch die aus den USA heraus geführte Rivale Mylan und der französische Arzneimittelhersteller Pierre Fabre hätten den Hut in den Ring geworfen, sagte einer der Insider.

Stada gehört selbst den Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven. Sie wollen das Geschäft mit Zukäufen ausbauen und internationalisieren. Die genannten Unternenmen wollten sich zu den Informationen nicht äußern oder waren nicht zu erreichen.

Bristol-Myers Squibb hatte den Hersteller von Schmerzmitteln wie Dafalgan und Efferalgan im Sommer zum Verkauf gestellt, weil sich die Amerikaner auf verschreibungspflichtige Medikamente mit hohen Margen konzentrieren wollen. Den Auftrag, den Verkauf zu organisieren, haben die Deutsche Bank und Jefferies. Upsa könnte Bristol-Myers Squibb rund eine Milliarde Euro einbringen. Die Firma erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit 1500 Mitarbeitern 425 Millionen Euro Umsatz und einen operativen Gewinn von 100 Millionen Euro.

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